Tausende bei Straßenmarkt

Erlebnismeile durch Udenhausen zum 1000-jährigen Bestehen

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Spiel und Spaß für die Jüngsten: Henning, Leo, Ole und Justus ließen Luftballons fliegen. Für Kinder wurde auf der Festmeile einiges geboten – vom Streichelzoo bis zur Hüpfburg, vom Erzählzelt bis zur Zuckerwatte.

Der Straßenmarkt zum 1000-jährigen Bestehen von Udenhausen lockte am Sonntag fast 5000 Gäste in das Dorf. Die Erlebnismeile war der Höhepunkt im Jubiläumsjahr. 

Wenn Gute-Laune-Musik durchs Dorf ertönt, zahlreiche Stände zum Bummeln einladen, jede Menge Leckereien geboten werden und dazu noch die Sonne scheint, kann eine Geburtstagsfeier nur gut werden. Wie weggefegt schienen die Querelen im Vorfeld und auch der Unmut über die Riesenbaustelle im Ort, da man allerorts nur begeisterte und freudige Gäste erleben konnte: „Da es sehr groß aufgezogen ist, verläuft es sich gut und es ist tatsächlich für jeden etwas dabei“, lobte ein Ehepaar aus Bad Karlshafen den einen Kilometer langen Markt. Von der Feuerwehr über das Dorfgemeinschaftshaus bis hoch zum Museum ging die Veranstaltung, die an mehr als 70 Stellen etwas zu bieten hatte.

Da stimmte gleich zu Beginn der Grebensteiner Musikzug mit Mitsummklängen ein und am anderen Ende verwöhnte die Meimbresser Harmonie die Ohren mit volkstümlichen KIängen. Stände mit Floristik, Gewürzen, Töpferwaren, Metallkunst oder Pflanzen zum Begrünen des Gartens waren nur einige, die entlang der Straßen ihre Produkte verkauften. Auch an Speisen mangelte es nicht, hatten doch allein die Udenhäuser Frauen 120 Kuchen für ein Büfett gebacken. Gut an kamen auch die Fischbrötchen der örtlichen Angler, die mittags erstmals ausverkauft waren und Nachschub ordern mussten.

Zufrieden: Sechs Mitglieder der örtlichen Vereinsgemeinschaft organisierten den Straßenmarkt, unter ihnen (von links) Frank Hoffmann, Fritz Fischer und Gerhard Siebert.

Ergänzt wurde das üppige Angebot durch Vorführungen: Die Treckerfreunde aus Hohenkirchen zeigten, wie früher gedroschen wurde, und Marcel Radanovic präsentierte einen Teil seiner Herde. Zwischen Zuckerwatte und Burgern, Rock und Schlager gab es auch Informationsstände, wie etwa des Bauernverbandes oder Kreisjagdvereins.

Nachdem die sechs Hauptverantwortlichen des Straßenmarktes schon tagelang das Jubiläumsfest vorbereitet, also Parkflächen abgesteckt, Wasseranschlüsse gelegt oder Hütten aufgebaut hatten, waren sie froh, am Ende des Tages resümieren zu können: „Es war ein rundum gelungenes Fest - dass es so gut läuft, hätten wir nicht gedacht“, erklärte Fritz Fischer. Zwar habe es drei Krankenwageneinsätze gegeben, aber insgesamt seien sie überaus zufrieden mit der Veranstaltung.

Da die Vereinsgemeinschaft allein sechs Stände mit Speisen und Getränken betrieben hat, waren sie gestern noch lang damit beschäftigt, alles wieder an Ort und Stelle zu bringen. „Und da es so gut geklappt hat, machen wir vielleicht nochmal eine kleine interne Feier für alle Helfer“, kam als Idee auf. Lang können sich die Udenhäuser nicht erholen, steht doch Anfang Juni schon das nächste Event an, nämlich das Udenhäuser-Treffen.

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