Grebenstein: Eröffnung des Freibads verzögert sich

Saison kann bald starten: Der Boden des Freibads wurde durch Arbeiten beschädigt. Damit sich schnell wieder Besucher dort hinlegen können, bereitet Tobias Krausbauer das Gelände für den Rollrasen vor. Foto: Birmes

Grebenstein. Die Frühlingssonne lockt die ersten Gäste in die Freibäder der Region. In Grebenstein stehen sie allerdings noch vor verschlossenen Türen.

Durch Reparaturarbeiten müssen die Schwimmbadbesucher noch bis Fronleichnam auf das nasse Vergnügen warten. „Die Welle einer Hauptpumpen war kaputt“, sagt Schwimmmeister Sven Bering. Da diese das stolze Alter von rund 42 Jahren hatte, sei es schwierig gewesen, die Ersatzteile dafür zu beschaffen. Dabei sind kleinere Defekte vor Saisonstart laut Bürgermeister Danny Sutor eher die Regel als die Ausnahme: „Die gibt es jedes Jahr bei der ersten Inbetriebnahme.“ Solch eine lange Verzögerung sei allerdings ungewöhnlich: „Es hat ungefähr acht Wochen gedauert, bis die Ersatzteile geliefert werden konnten.“ Ohne das erforderliche Teil war es nicht möglich, die Becken zu befüllen und zu heizen. Ansonsten seien aber alle Arbeiten, die das Schwimmbad betreffen soweit abgeschlossen, versichert Sutor.

Bald kann Sven Bering das Schwimmbecken wieder mit Wasser auffüllen, das dauert ungefähr drei Tage: „Aber danach müssen noch Proben vom Wasser genommen werden, schließlich muss alles Hand und Fuß haben.“ Laut Danny Sutor muss vor der Inbetriebnahme neben der Überprüfung der Wasserqualität auch die Chlorgasanlage eingestellt werden.

„Die Eröffnung hängt von den Wasserwerten ab, die vom Gesundheitsamt geprüft werden. Aber ich denke nicht, dass es dabei zu Problemen kommt“, sagt Sutor. Vielleicht müsste noch einmal nachgechlort werden, wie es auch an Tagen mit vielen Besuchern der Fall sei. Viele Spaziergänger wunderten sich auch über die Bagger, die das Erdreich des Schwimmbads aufgruben. Hier wird in vier Metern Tiefe ein Abwasserrohr verlegt: „Das Rohr hat nichts mit der Verzögerung der Eröffnung des Schwimmbads zu tun, sondern wird nur für die in der Nähe gelegenen Wohngebiete verbaut. Das war schon lange zuvor geplant“, sagt Sutor. Das Rohr sei schon so alt gewesen, dass eine Sanierung nicht mehr ausreichte. Die Bauarbeiten haben zwar ihre Spuren hinterlassen, damit sich die Besucher aber schnell wieder sonnen können, wurde auf dem Gelände Rollrasen ausgelegt.

Zu den Kosten machte die Stadt Grebenstein keine Angabe. Es hieß nur, sie lägen im Rahmen.

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