Grebenstein: Hallen für Flüchtlinge sind nun umzäunt

Grebenstein. Die künftige Flüchtlingseinrichtung auf dem früheren Gelände der Firma Fräger ist nun mit einem Zaun und Sichtschutz versehen worden.

Das teilt Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor mit. Unterdessen ist noch unklar, wer die Einrichtung für maximal 500 Flüchtlinge betreiben wird.

„Sicher hat sich der ein oder andere gewundert, dass es am Montag vermehrt Aktivitäten im Bereich der Hallen in Grebenstein gegeben hat“, sagt Sutor. Der Landkreis Kassel habe zusammen mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Grebenstein und dem Roten Kreuz das Gelände der Hallen mit einem Bauzaun gesichert.

Der Bauzaun wurde zusätzlich mit einem Sichtschutz in Form von Planen versehen. Das ist üblich und auch bei ähnlichen Einrichtungen, beispielsweise in Beberbeck, der Fall.

„Die Errichtung des Bauzauns bedeutet nicht, dass die Ankunft von Flüchtlingen unmittelbar bevorsteht“, erklärt der Bürgeremeister. Vielmehr diene die Aktion dazu, dass bei einem eventuellen Einsatzbefehl an den Landkreis Kassel zur Inbetriebnahme der Flüchtlingsunterkunft etwas Zeit gewonnen werde.

Nach wie vor sei damit nicht zu rechnen, dass dort Flüchtlinge vor Mitte bis Ende Januar 2016 aufgenommen werden. Auch könne keine Aussagen dazu getroffen werden, um was für Flüchtlinge und wie viele Asylbewerber es sich handeln wird.

Sobald die Inbetriebnahme unmittelbar bevorsteht, will die Stadt Grebenstein die Bürger bei einer Veranstaltung informieren.

Die Flüchtlingseinrichtung soll von einer Rettungsorganisation betrieben werden, wie dies in Calden und Beberbeck der Fall ist. Das Vergabeverfahren sei aber noch nicht abgeschlossen, erklärte der Landkreis auf Anfrage. Frühestens am Mittwoch gebe es eine Entscheidung.

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