76 Kilogramm Müll gesammelt

Schüler der Heinrich-Grupe-Schule setzen Zeichen für Umweltschutz

Haben mit ihren Klassenkameraden viel Müll gesammelt: Mattis Wollert (von links), Mika Zeller, Lehrerin Eva Thiemann-Göring, Leonie Kolodzie und Emma Rothenburg bei der Aktion „Sauberhafter Schulweg“.
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Haben mit ihren Klassenkameraden viel Müll gesammelt: Mattis Wollert (von links), Mika Zeller, Lehrerin Eva Thiemann-Göring, Leonie Kolodzie und Emma Rothenburg bei der Aktion „Sauberhafter Schulweg“.

Mit leeren Mülltüten zogen sie los, mit vollen kamen sie knapp drei Stunden später auf den Schulhof zurück.

Grebenstein - Die Fünftklässler der Heinrich-Grupe-Schule (HGS) in Grebenstein haben kurz vor den Sommerferien ordentlich sauber gemacht – und das fast in der ganzen Stadt. Viele der Säcke waren randvoll gefüllt, manche wurden von den Schülern sogar in einem Einkaufswagen auf das Schulgelände gefahren. Von kaputten Schläuchen bis hin zu Glasflaschen war fast alles dabei. Alles wurde gewogen. Das Ergebnis: 76 Kilogramm Müll.

Dass die knapp 80 Schüler Abfall gesammelt haben, lag unter anderem an der Schülervertretung, die sich mehr für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen möchte. So stand schnell der Entschluss fest, dass man sich an der Aktion „Sauberhafter Schulweg“, zu der das Land Hessen aufgerufen hatte, beteiligte.

Aktionstag wieder etablieren

„Vor einigen Jahren haben wir schon einmal an diesem Aktionstag teilgenommen. Ich denke, dass wir ihn jetzt wieder etablieren würden“, sagte Lehrerin Eva Thiemann-Göring, die zusammen mit anderen Kollegen ein Auge auf die Schüler hatte. Dass ausgerechnet die Fünftklässler ausgewählt wurden, hatte laut Thiemann-Göring einen einfachen Hintergrund: „Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, dass sich die Kinder mit dem Thema Umweltschutz auseinandersetzen. Es sollen aber nicht immer nur die fünften Klassen an der Abfallsammelaktion teilnehmen, sondern jede Jahrgangsstufe.“

Auch den Schülern hat das Auflesen des Mülls Spaß gemacht. „Wir fänden es gut, wenn so etwas regelmäßig gemacht wird“, waren sich Leonie Kolodzie und Emma Rothenburg einig und fügten hinzu: „Aber das nächste Mal hätten wir gerne besseres Wetter.“

Das Sammeln hatte aber nicht nur einen Aufräum-Effekt. „Das war aufgrund von Corona die erste gemeinsame Klassenaktion, die die Fünftklässler machen konnten. So haben sich manche an diesem Tag erst einmal näher kennengelernt“, betonte Thiemann-Göring, die sichtlich stolz auf die Leistung der Schüler war. (Nela Müller)

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