Grebenstein: Umbau für Flüchtlinge läuft

Leerstehendes Gewerbegebiet in Grebenstein wird für Flüchtlinge hergerichtet. Foto: Tobias Lawatzki

Grebenstein. Die Arbeiten in dem ehemaligen Gewerbegebäude in Grebenstein zur Nutzung als Notaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge haben begonnen. Noch vor Weihnachten soll alles bereit sein für die Ankunft der Asylbewerber.

Wann tatsächlich die ersten Flüchtlinge nach Grebenstein kommen, ist aber nach wie vor unklar.

Zurzeit wird die Heizung instand gesetzt. Ebenso laufen die Arbeiten zur Aufteilung der Hallen. „Das Wichtigste ist, dass die Flüchtlinge sauber und trocken untergebracht werden. Auch Verpflegung und sanitäre Einrichtungen müssen vorhanden sein“, sagt Kreisbrandinspektor Sebastian Mazassek.

Für die Einrichtung der Halle im Gewerbegebiet „Über der Bahn“ ist der Katastrophenschutz zuständig. Der Landkreis Kassel muss Notunterbringungen für bis zu 1000 Flüchtlinge schaffen. In Grebenstein sollen maximal 500 Menschen vorübergehend untergebracht werden. Die bleiben dort meist nur wenige Tage und kommen anschließend in eine der regulären Erstaufnahmeeinrichtungen.

„Wie viele Flüchtlinge tatsächlich nach Grebenstein kommen und aus welchen Ländern sie stammen, wissen wir noch nicht“, sagt Kreissprecher Harald Kühlborn. Erfahrungen aus anderen Landkreisen hätten aber gezeigt, dass meist deutlich weniger kommen.

Der gesamte knapp 5000 Quadratmeter große Komplex, der seit knapp einem Monat leersteht, soll für die Unterbringung genutzt werden. Dort werden die Flüchtlinge auch ärztlich versorgt. Ein Caterer wird mit der Verpflegung beauftragt.

Toiletten und Duschen befinden sich bereits in dem Gebäude. Zusätzlich sind weitere mobile Sanitär-Container angemietet. Sie sollen in einem abgetrennten Bereich der Halle aufgestellt werden. Ein Sicherheitsdienst bewacht das komplett umzäunte Gelände bereits jetzt täglich 24 Stunden.

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