In Grebenstein alt werden: Seniorenheim wird bis Oktober gebaut

Sortiert die verschiedenen Materialien: Dino Kunze wird noch drei Wochen mit dieser Aufgabe beschäftigt sein. Noch dieses Jahr soll Richtfest an der Hofgeismarer Straße gefeiert werden. Temme

Grebenstein. Startschuss für das neue Pflegewohnheim in Grebenstein: Mit Abrissarbeiten wird aktuell Platz geschaffen für das geplante Heim an der Hofgeismarer Straße.

Kommenden Oktober soll die Unterbringungsmöglichkeit für alte Menschen fertiggestellt sein. Derzeit wird das ehemalige Gebäude der Firma Landmaschinen Jäger und das davor stehende Wohnhaus abgerissen. „Da sämtliche Materialien sortiert werden müssen, werden wir wohl drei Wochen damit beschäftigt sein,“ sagt Bauleiter Dirk Fritsche. Auf dem dann geschaffenenen 5000 Quadratmeter großen Grundstück wird ein dreigeschossiges Haus mit Mansardendach entstehen. „Da in nächster Nähe die Stadtmauer verläuft und sogar das Grundstück eingrenzt, hat uns der Denkmalschutz bei der Planung stark auf die Finger geschaut“, so der Bauleiter. Doch nicht nur die Mauer, sondern auch die benachbarten Türme sollen in Zukunft gut sichtbar sein.

Hier alt werden

Überaus zufrieden mit der Planung zeigte sich auch Bürgermeister Danny Sutor, den es sehr freute, „dass die Grebensteiner nun auch hier alt werden könnten, im Bedarfsfall nicht in ein Pflegeheim in einen anderen Ort wechseln müssten.“

Außerdem betonte das Stadtoberhaupt, dass durch die neue Einrichtung 46 Arbeitsplätze entstünden. Im Pflegebereich selbst, aber auch der Küche, Wäscherei und vielen Bereichen mehr sei Bedarf.

Neunzig Plätze für alte Menschen werden ab kommenden Herbst zur Verfügung stehen. Die 5500 Quadratmeter große Wohnfläche ist vor allem in Einzelzimmer aufgeteilt, aber auch vier Doppelzimmer für Paare sind vorgesehen. Rund acht Millionen Euro wird das Projekt kosten, welches eine Investorengruppe aus Niedersachsen finanziert. Betrieben werden soll das Pflegeheim von der Vitalis GmbH Dresden.

Laut Bauleiter Fritsche wird das fertige Objekt an eine barocke Schlossanlage erinnern. Das L-förmige Gebäude soll farblich der Umgebung angepasst werden, also sandsteinfarben erscheinen. Positiv bewertete Sutor zudem, dass die Baufirma örtliche Firmen für verschiedene Gewerke mit einbinden will, „so profitieren auch die Handwerker unserer Gegend davon.“

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