Mit Marschtanz und Rollator-Show

Grebensteiner Carnevals Club stellte Mammutprogramm auf die Beine

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In bester Feierlaune: Die „Couch Potatoes“ freuten sich über ihren gelungenen Auftritt, bei dem sie die Gäste mit in die Show Supertalent nahmen. Maik Nickel, Tim Husemann und Jil Schulte (von links) und all die anderen wollten nun erstmal auf ihre Darbietung an der Sektbar anstoßen.

Karneval in Grebenstein funktioniert in etwa so: Erstmal das Publikum mit Garde und Co langsam einstimmen, dann mit flotten Tänzen Bewegung in die Reihen bringen und schließlich mit den Urjecken die Stimmungskurve steil nach oben anpeilen.

Und so ging mit fortschreitender Zeit einmal wieder mächtig die Post ab beim Grebensteiner Carnevals Club (GCC), der am Samstag zu seiner ersten Sitzung in die örtliche Kulturhalle geladen hatte.

Grebenstein feiert ausgelassen Karneval

Grebenstein feiert ausgelassen Karneval
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme
Grebenstein feiert ausgelassen Karneval  © Tanja Temme

Durchhaltevermögen war gefragt im fast vierstündigen Programm, welches mit der Vorstellung der Prinzenpaare, des Elferrates und der Garden eingeleitet wurde. Auffallend gut waren die Marschtänze der Jugend- und Prinzengarde, die mit akrobatischen Elementen und einer ausgefallenen Choreografie beeindruckten. „Bei denen sitzt einfach jeder Schritt“, hieß es da aus dem Publikum lobend. Nicht weniger gut machten auch die jüngsten Gardemädchen ihre Sache, die tanzend ihre Gäste als Einhörner verzauberten.

Keine guten Nachrichten hatte das legendäre Duo „Settchen und Babettchen“, zogen sie doch nach 15 gemeinsamen Auftritten nun ein letztes Mal zusammen in die Bütt. Da wurde wie immer kräftig abgelästert und am liebsten das andere Geschlecht aufs Korn genommen. Kostprobe: „Du Settchen, mein Mann ist ein Engel“ - „Mensch, hast Du es gut, meiner lebt noch.“ An Schenkelklopfern mangelte es auch den „Couch Potatoes“ nicht, die das Publikum in die Welt des „Fäkal-TVs“ oder anders gesagt, mit zum Supertalent nahmen. Mit jeder Menge dunkelbrauner Farbe im Gesicht war Tim Husemann als Bruce kaum zu toppen und kommentierte kess die abwechslungsreichen Tänze der Potatoes-Mädels. 

Vorzeigegarde: Perfekt einstudiert hatte die Prinzengarde ihre Tänze (links). 

Sehenswert auch die Rollator-Show der „Schmusebacken“, die zu echter Mitsingmusik für beste Unterhaltung sorgten. Apropos Mitsingen: Das war natürlich auch beim Krammler-Sextett drin: In bester Country-Manier brachten die Grebensteiner Jungs, die Halle in Schwung, so dass irgendwann aus allen Ecken „Ich hab´einen Engel geküsst“ ertönte und dazu sogar noch eine Polonaise durch den Saal gemacht wurde.

Heißersehnt wurde Karnevalsurgestein Stefan Nebenführ, der wohl zu den besten Büttenrednern des Kreisteils gehört. Auch diesmal wusch er wieder mächtig schmutzige Wäsche, blickte ins Nachbardorf Udenhausen und nahm auch aus seinem Heimatort einiges auf die Schippe. „Er darf auf keinen Fall fehlen, ohne ihn wäre der Abend nur halb so schön“, kommentierte Susanne Fischer seine Rede. Traditionell klang die Mammutsitzung mit dem Männerballett aus, die als Japaner und Geishas punkteten und dennoch tosenden Applaus erhielten.

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