Grebensteiner gewinnt bei Jauch als Publikumskandidat

Wusste die richtige Antwort: Horst Thiemann aus Grebenstein war der Publikumsjoker bei „Wer wird Millionär“. Foto: Sommerlade

Grebenstein. Der Grebensteiner Horst Thiemann war bei der TV-Show "Wer wird Millionär" als Publikumsjoker erfolgreich. Die Antwort, sagt er, habe er sofort gewusst.

Am Montagabend stand bei Thiemann aus Grebenstein das Telefon nicht still. Im Fernsehen lief gerade die Quizzsendung „Wer wird Millionär“ und die Frage, die Jauchs Kandidatin Maria Hammermann aus Leipzig zum Schwitzen brachte drehte sich um einen Typenhebel. Gehört er zu einer Bohr-, Wasch-, Kaffee- oder Schreibmaschine lautete der Schlüssel zu 16.000 Euro. Die Leipzigerin wählte den Publikumskandidaten. Mehrere Zuschauer meldeten sich, unter ihnen Horst Thiemann.

Vor zweieinhalb Jahren hatte er von seiner Tochter den Besuch der Sendung geschenkt bekommen - zum 60. Geburtstag. Doch es dauerte, bis es Karten gab. Am Montag vor einer Woche war es soweit. Der pensionierte Studiendirektor fuhr mit Ehefrau Mechthild zu den Aufnahmestudios nach Köln-Hürth. „Es war sehr interessant“ erzählt er über die Besichtigung. Drei Sendungen wurden an jenem Montag aufgezeichnet, mit wechselndem Publikum.

Als Thiemann im Studio war, kam die Typenheber-Frage. „Ich wusste sofort was das ist“, erinnert er sich - und er stand auf. Tatsächlich war die Schreibmaschinen-Antwort auch richtig, seine Begründung allerdings leicht daneben. „Das ist hochnotpeinlich“ sagt er mit einem Schmunzeln. Natürlich wisse er, dass es nichts mit der Umschalttaste, sondern dem Hebel zu tun habe, an dem die Buchstaben angebracht sind. „Aber mit dem Mikro in der Hand ist man ganz schön nervös“, lacht er und fügt hinzu: „Dafür hab ich aber Grebenstein schön erwähnt.“

Als Lohn für die richtige Antwort erhielt er 500 Euro. Als die Formalien nach der Sendung abgewickelt wurden, öffnete sich auch die ansonsten für das Publikum verschlossene Tür zum Catering-Raum, wo sich auch die Kandidaten aufhielten. Dort traf er nicht nur die glückliche Hammermann wieder, sondern kam auch mit Günther Jauch ins Gespräch: „Ich wollte ein Autogramm für meine Tochter und er hat es auch sofort gemacht. Er ist genauso umgänglich und locker, wie er in der Sendung rüberkommt.“

Eine Woche nach der Aufzeichnung wurde die Sendung nun ausgestrahlt. Thiemann hat sie aufgezeichnet, als Erinnerung. Das ist auch nötig. Denn kaum war er im Fernsehen zu sehen, klingelte das Telefon. Bekannte, von denen er schon lange nicht mehr gehört hatte, meldeten sich zu einem kleinen Plausch. Mit dem ruhigen Fernsehabend war es da vorbei.

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