Areal am 18. September verkehrsfrei

Grebensteiner Marktplatz: Sperrung mit Picknick und Infos

Der Marktplatz in Grebenstein.
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Im Mittelpunkt der Diskussion: der Marktplatz in Grebenstein.

Wie soll es weitergehen mit dem Marktplatz in Grebenstein? Soll er für den Verkehr ganz oder teilweise gesperrt und von der Gastronomie genutzt werden?

Grebenstein – Diese Diskussion gibt es schon länger in der Stadt, und nun will die Stadt eine neue Runde anstoßen – mit einer eintägigen Sperrung inklusive Infos und Diskussion.

Die Vorgeschichte

2020 war der Marktplatz, parallel zu Bauarbeiten, im Sommer gesperrt worden. Die anliegende Gastronomie hatte den Platz genutzt (HNA berichtete). Doch nicht allen habe die Sperrung gefallen, heißt es nun in einer Mitteilung der Stadt. So seien kamen vermehrt Klagen von Anwohnern aus dem Umfeld darüber gekommen, dass der Autoverkehr zugenommen beziehungsweise sich verlagert habe. Man habe aber auch beobachtet, dass viele Gäste Grebenstein aufsuchten und auf dem autofreien Marktplatz verweilten.

In der politischen und bürgerschaftlichen Diskussion seien Lösungen zur Sperrung – bis hin zum Verzicht darauf – erörtert worden. „Dabei ist kein einheitliches Meinungsbild festzustellen“, heißt es weiter. Auch die Mandatsträger hätten sich im Januar auf keine einheitliche Linie festlegen können.

Die neue Runde

Um die Diskussion über den Umgang mit dem Marktplatz in eine neue Runde zu führen, soll der Platz Samstag, 18. September, gesperrt werden und ein nächstes Mal durch die Bürgerschaft in Beschlag genommen werden können, teilt die Stadt mit. Ein offenes Picknick solle den Raum für den Dialog untereinander auf dem Platz bieten, Stühle stünden zur freien Platzwahl zur Verfügung.

Begleitend sollen den Bürgern Gestaltungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Sperrungsarten gezeigt werden. Hierzu werden entsprechende Ansichten angefertigt und den interessierten Bürgern von 14 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz und im Foyer des Rathauses präsentiert. Wegen der Pandemie muss der Zugang zum Rathaus reglementiert werden: Es gilt die 3G-Regel und die Zutrittszahlen werden begrenzt, sodass sich nicht zu viele Personen zeitgleich im Rathaus aufhalten. Um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr werden die unterschiedlichen Gestaltungsarten der Sperrungsmöglichkeiten erläutert.

Der Nachgang

Interessierte können ihren Favoriten unter den dargestellten Varianten benennen. Auch in der darauffolgenden Woche wird noch die Möglichkeit bestehen, im Rathaus seine Stimme für eine Variante abzugeben.

Darüber hinaus seien selbstverständlich Anregungen jeder Art willkommen, teilt die Stadt mit. „Und natürlich wird der Platz gesperrt sein, sodass man sich dort niederlassen kann und sogar etwas zu essen und zu trinken mitbringen kann.“ Schließlich gehe es um einen Ort der Begegnung und des Miteinanders. (Matthias Müller)

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