Grebensteins Bürgermeister Sutor für zweite Amtsperiode vereidigt

+
Amtseid: Für seine zweite Amtszeit wurde Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor von Stadtverordnetenvorsteher Peter Zanger (rechts) vereidigt. Erster Stadtrat Horst Wolf (im Hintergrund) hatte ihm zuvor die Ernennungsurkunde ausgehändigt.

Grebenstein. So viel parteiübergreifendes Lob und anerkennende Worte hat Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor selten erhalten wie am Montag.

Da wurde er für seine zweite Amtszeit vereidigt. Er sei in der Stadt „hochgradig präsent“, vertrete Grebenstein nach außen hervorragend und sei Ansprechpartner für alles und jeden, lobte Parlamentschef Peter Zanger (SPD) den Verwaltungschef, der im März für seine zweite Amtsperiode wiedergewählt wurde.

Auch wenn es einmal politischen Streit bei Sachthemen gab, sagte Zanger, so habe sich in den vergangenen sechs Jahren weder der Bürgermeister noch das Parlament nachtragend gezeigt. „Der nächste Tagesordnungspunkt war dann immer gleich der Neuanfang“, lobte Zanger. Parlament und Verwaltungschef hätten sich nie gegenseitig blockiert, sondern stets erfolgreich für die Stadt gearbeitet.

Auf den Willen zur Zusammenarbeit ging auch Wilhelm Neutze für die SPD-Fraktion ein, wenngleich „wir nicht immer einen Nenner hatten“. Die Glückwünsche der CDU übermittelte Melanie Burghardt und Heike Giede-Jeppe (FDP) unterstrich, dass Danny Sutor stets mit Herzblut sein Amt ausübe.

In seiner Dankesrede hob Danny Sutor vor allem die Untersützung durch seine Partnerin hervor. Die Stadt habe eine erfolgreiche Vergangenheit und er werde sein Möglichstes tun, damit sie auch eine gute Zukunft habe. In der teilweise sehr persönlich gehaltenen kurzen Rede, hob er hervor, dass er, auch wenn er ein Zugezogener sei, ein „leidenschaftlicher Grebensteiner“ sei. Dass er Grebenstein in diesem Zusammenhang als seine Heimatstadt bezeichnete, kam also nicht von ungefähr.

Auf die vergangenen sechs Jahre seiner Amtszeit eingehehend sprach er von „turbulenten Zeiten“ und nannte dabei explizit die Haushaltskonsolidierung sowie die Bauschäden am Kindergarten. Positiv hob er das vielfältige bürgerschaftliche Engagement in der Stadt hervor. An manchen Stellen sei es zwar abgeflaut, aber er wolle es wieder wecken. Sinnvoll sei dies, wenn zeitlich begrenzte Objekte anstünden. Sorgen, dass der Bürgermeister abheben würde, müssten die Grebensteiner nicht haben, so Sutor. Bekannte, Parlament und Wegbegleiter würden schon dafür sorgen, dass er mit den Füßen am Boden bleibe, sagte er, bevor er die Parlamentarier zu einem Umtrunk einlud. Dass dem so ist, konnte die Parlamentarier gleich anschließend sehen: Die Getränkekisten schleppte Sutor selbst in den Sitzungssaal.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.