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Große Vorfreude aufs kühle Nass in Grebenstein

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Von: Sascha Hoffmann

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Bürgermeister Danny Sutor übt schon mal fürs Anschwimmen.
Bürgermeister Danny Sutor übt schon mal fürs Anschwimmen. © Sascha Hoffmann

Mit seiner dunklen Sonnenbrille ist Bürgermeister Danny Sutor schon ganz auf Sommer eingestellt.

Grebenstein – Die Abkühlung im frischen Nass des Grebensteiner Freibades wird allerdings noch auf sich warten lassen, die beliebte Freizeiteinrichtung am Rande der Stadt ist aktuell eine Riesenbaustelle. Die alten Versorgungsgebäude sind Geschichte, auch von den früheren Schwimmbecken ist nicht mehr viel zu sehen.

Sutor ist dennoch voller Vorfreude und lächelt, während er am Freitagnachmittag über Schotterberge klettert, um am Ende seinen Lieblingsplatz fürs nächste Jahr zu präsentieren, dann nämlich soll das runderneuerte Freibad öffnen. „Ich kann mir schon gut vorstellen, wie es einmal werden wird, ich habe natürlich auch den Vorteil, dass ich die Pläne inklusiv Höhenmaße kenne“, sagt Sutor.

Es soll ein neues Geländeniveau entstehen

Es werde ein ganzanderes Geländeniveau entstehen, welches man sich aktuell nur schwer vorstellen könne. Er freue sich schon sehr auf die Eröffnung, und ein wenig dieser Vorfreude wolle er nun auch an die Bürger weitergeben.

Dafür haben Sutor und die projektausführende Pauly Group zum Tag der offenen Baustelle eingeladen, um den Grebensteinern die Möglichkeit zugeben, sich über den Baufortschritt und das neue Konzept Freibad Plus zu informieren. Viele Schwimmbadfans sind gekommen und warten auch nicht lang, um die wichtigsten Fragen loszuwerden.

Die Temperatur des Wassers soll zwischen 18 und 23 Grad betragen

Die Frühschwimmer interessiert nur eins: „Welche Temperatur wird das Wasser im künftig unbeheizten Becken haben, wenn die Sonne mal nicht so fleißig scheint? Ein „heißes Thema im wahrsten Sinne des Wortes“, sagt Pauly-Ingenieur Werner Schierl und gibt Entwarnung: „Unser System heizt sich etwas schneller auf als in einem konventionellen Bad, im Schnitt werde das Wasser zwischen 18 und 23 Grad haben, somit relativ normal.“

Der größte Unterschied zu früher wird die Ausrichtung als Naturbad mit biologischer Wasserklärung sein. Kein Chlor, dafür jede Menge Natur, und das dennoch im Gewand eines ganz normalen Schwimmbades.

Wie schon bei der Bürgerversammlung im vergangenen Jahr, macht Sutor auch jetzt noch mal klar: „Mit einem Schwimmteich oder gar Drecksbrühe wird das neue Grebensteiner Freibad garantiert nichts gemein haben.“ Auch Enten würden nicht zwischen den Badegästen umherschwimmen, werden Bedenken seitens der Besucher ausgeräumt, bevor es zum gemeinsamen Streifzug über die Baustelle geht.

Beim Tag der offenen Baustelle informierten sich zahlreiche Grebensteiner über den Baufortschritt im alten und bald schon neuen Freibad.
Beim Tag der offenen Baustelle informierten sich zahlreiche Grebensteiner über den Baufortschritt im alten und bald schon neuen Freibad. © Sascha Hoffmann

Die Abbrucharbeiten sind beendet, seit März läuft der Bau des Bodenfilters, der einmal als schilfbewachsene Fläche abseits des Badebetriebes für sauberes Wasser sorgen wird.

Noch für diesen Monat ist der Baustart von Becken und Funktionsgebäuden geplant

Für die Besucher, erklärt Sutor, werde diese unterirdische Welt später nur noch als dichter Schilfbestand anstelle des bisherigen Beachvolleyballfeldes zu erkennen sein. Noch für diesen Monat sei der Baustart von Becken und Funktionsgebäuden geplant, und bis zum Winter würden alle wesentlichen Strukturen des neuen Freibades dann auch erkennbar sein. „Ich freue mich schon aufs Anbaden“, sagt er voller Vorfreude auf seinen Lieblingsplatz am Rande der Riesenbaustelle, der im Sommer 2023 zur Liegewiese mit Ausblick geworden sein soll. (Sascha Hoffmann)

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