In Grebenstein wird in absehbarer Zeit Platz für etwa 50 Häuser geschaffen

Grünes Licht für drei Baugebiete

Platz für Wohnhäuser: Das Gelände des früheren Markant-Marktes am Riethweg soll künftig für eine Wohnbebauung genutzt werden.
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Platz für Wohnhäuser: Das Gelände des früheren Markant-Marktes am Riethweg soll künftig für eine Wohnbebauung genutzt werden.

Ein großes Baugebiet im Südwesten von Grebenstein, eine kleineres am Riethweg und neue Bauplätze für Udenhausen – die Stadtverordneten machten den Weg frei, damit in Grebenstein etwa 50 und in Udenhausen über ein Dutzend neuer Gebäude entstehen können.

Grebenstein- Die drei Baugebiete im Einzelnen:

Wassergraben

Das Baugebiet Wassergraben hat die erste Hürde zum Baugebiet bereits vor einigen Monaten genommen. Etwa 30 Bauplätze werden oberhalb der Straße nach Schachten, angrnzend an die Wohnbebauung entstehen können. Da die Stadt nicht im Besitz aller Flächen ist, beschlossen die Stadtverordneten das so genannte Umlageverfahren. Einfach ausgedrückt, werden in diesem Verfahren alle Flächen in einen Topf geworfen und dann in Bauplätze zugeschnitten. Die Eigentümer werden entschädigt. Die FDP votierte dagegen, da sie generell gegen eine Ausweitung der Stadtfläche ist. Inzwischen sei es gängige Vorgabe der Politik, den Flächenverbrauch einzudämmen. Da passe so ein Baugebiet nicht in die Zeit.

Riethweg

Bis vor etwa 25 Jahren gab es am Riethweg einen Einkaufsmarkt. Nach dessen Schließung wurde das Gebäude weiter gewerblich genutzt. Der Eigentümer will nun dieses Areal für Wohngebäude nutzen. Auf dem großen Grundstück könnten sowohl Einfamilienhäuser als auch Doppel- oder Mehrfachhäuser gebaut werden, schlug der Eigenümer vor. Drei Dreifach-Häuser oder auch sechs Doppelhäuser hätten auf dem Grundstück Platz, ging aus den Sitzungsunterlagen hervor. Doch um die Art der Bebauung gehe es nicht, so Bürgermeister Danny Sutor. Vielmehr müsste das Parlament entscheiden, ob das jetzt gewerblich genutzte Areal grundsätzlich Baugebiet werden dürfe. Die Stadtverordneten hatten nichts dagegen und votierten dafür. . Die Kosten für die Erschließung muss der Bauherr zahlen.

Schützenwiese

Neues Bauland auch für Udenhausen. Dort sei es schwierig gegenüber übergeordneten Stellen neue Bauplätze planungsrechtlich zu rechtfertigen, da die Bevölkerungszahl sinke. Im nördlichen Bereich der Schützenwiese könne dies aber gelingen. Das Parlament votierte für die 15 Bauplätze.   (Michael Rieß)

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