Fußball-Gruppenliga: Tuspo will Lauf des FSV stoppen

Grebenstein im Derby gegen Dörnberg

Auf ihn müssen die Grebensteiner aufpassen: Dörnbergs Torjäger Pascal Kemper im roten Trikot. Foto:  Hedler

Grebenstein. Zwei Jahre fiel das Derby zwischen dem TuSpo Grebenstein und dem FSV Dörnberg aus, weil der TuSpo aus der Verbandsliga abgestiegen war. Nun kommt es nach dem Abstieg des FSV am Mittwochabend (18 Uhr) im Grebensteiner Sauertalstadion zu einer Neuauflage des Duells in der Fußball-Gruppenliga.

In acht gemeinsamen Jahren in der Verbandsliga führt Dörnberg mit 6:5-Siegen bei fünf Unentschieden. Das morgige Spiel hat durchaus Europapokal-Charakter, da es noch zur Hinrunde zählt. Nur zweieinhalb Wochen später wird es bereits zum Rückspiel im Bergstadion kommen.

Erfolgserlebnisse für beide

Auch wenn es ein Wochentagsspiel ist, sind die Voraussetzungen für ein packendes Derby vor einer stattlichen Zuschauerkulisse günstig. Beide Mannschaften gehen nämlich mit Erfolgserlebnissen in die Partie. Der TuSpo feierte mit dem hart erkämpften 2:1-Sieg über Wolfhagen seinen ersten Sieg nach zuletzt einem Remis und vier Niederlagen.

Angesichts von weiterhin fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz gibt TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj aber noch keine Entwarnung: „Das war ein Sieg, aber nicht mehr. Gegen Dörnberg wird es natürlich sehr schwer, wobei uns das offensive Spiel der Dörnberger entgegenkommen könnte.“

Einen richtigen Lauf hat der FSV, der zuletzt drei Siege mit 13:3 Toren feierte. „Wir sind momentan gut drauf und wollen unsere Serie auch in Grebenstein fortsetzen“, gibt sich FSV-Pressesprecher Andreas Weinreich zuversichtlich. Allen voran FSV-Kapitän Pascal Kemper befindet sich in Topform und konnte in den letzten vier Spielen mit neun Treffern sein Torekonto auf 20 schrauben.

Allerdings kann sich die TuSpo-Defensive um ihren Torhüter Alexander Seeger nicht allein auf Kemper konzentrieren, da der FSV über mehrere torgefährliche Spieler verfügt. So geht der TuSpo trotz des Heimvorteils nur als Außenseiter in die Partie, ist aber in der Lage, an einem guten Tag für eine Überraschung zu sorgen, was die Siege gegen den FC Bosporus Kassel und Sandershausen unterstreichen. (zmw)

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