Kunst- und Handwerkermarkt lockte Tausende Gäste an

Geschmackvolles aus Kasseler Werkstatt: Am Stand von Jutta Wather (links) aus Kassel gab es von ihr entworfenen und gefertigten Schmuck im Angebot. Andrea Keiper-Viefhues war von den Produkten begeistert. F

Grebenstein. Eine Herzensangelegenheit ist der Kunst- und Handwerkermarkt in Grebenstein für Ulrike Claus-Gnegel.

Daran wird auch keiner der mehreren Tausend Gäste gezweifelt haben, die am Sonntag der bunten Veranstaltung entlang des Mühlbaches einen Besuch abgestattet haben. Zum vierten Mal holten die Initiatorin und ihre Mitstreiter Künstler und Handwerker aus nah und fern in die idyllische Altstadt von Grebenstein, wo diese ausschließlich selbstgefertigte Produkte präsentierten.

Für die Stadt Grebenstein hat der Verein Freiraum Kunst und Kultur (Kuku) zum wiederholten Mal den Markt organisiert, der sich anscheinend immer größerer Beliebtheit erfreut. „Mir kommt es vor, als wenn hier von Jahr zu Jahr mehr los ist“, sagte Besucher Nik Barlo. Natürlich zeige sich dieses Jahr auch das Wetter von seiner allerbesten Seite, was viele zu einem Ausflug animiere.

Wie schon im Vorjahr präsentierten 40 Aussteller an ihren Ständen ihre Waren. „Wir müssen leider vielen auch absagen, da die Veranstaltung in dieser Größenordnung bestehen bleiben soll“, erklärte die Kuku-Vertreterin. Um immer wieder auch Neue ins Boot zu holen, besuche sie selbst oft andere Märkte dieser Art, um Kontakte zu knüpfen. Und so kam es, dass 20 der Standbetreiber zum ersten Mal in Grebenstein dabei waren.

Musizierte für die Gäste: Musiker Welf Kerner unterhielt mit schönen Melodien auf dem gesamten Marktgelände.

Aus verschiedensten Materialien wurden da Produkte präsentiert. Filigrane Figuren aus Leder, zarte Keramik in Pastelltönen, farbenfrohe Patchwork-Decken, kunstvoll gestaltete Notizbücher und extravagant getischlerte Bänke waren nur einige der Produkte, die man erwerben konnte. Auch an Schmuckständen mangelte es nicht, wobei Anhänger und Armbänder aus altem Silberbesteck für besonderes Aufsehen sorgten. „Von der Idee bis zur Herstellung haben das die Leute alle selbst gemacht - Industrieware findet man bei uns nicht“, ergänzte Claus-Gnegel.

Wie immer versorgten die örtlichen Landfrauen die Gäste mit Kaffee und Kuchen. Diese hatten ihr Café erstmals im Hospitalsaal eingerichtet, da ihr bisheriges Domizil bei Holds Mühle wegen Umbauarbeiten gesperrt ist. Leckere Aufstriche aus fernen Ländern bot die Fußballjugend aus Grebenstein an, die mit jungen Flüchtlingen zusammen den exotischen Genuss feil boten. Auch die lokale Kräuterfrau verwöhnte die Gaumen mit Speisen mit viel frischem Grün.

Laut Schätzungen besuchten 4000 Gäste den Kunst- und Handwerkermarkt, der in zwei Jahren wieder stattfinden soll. „Trotz des Gartenfestes hatte wir eine starke Resonanz, was uns sehr freut“, erklärte Claus-Gnegel.

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