Zurück zu den Wurzeln

Marianne Biskamp-Dotzert ist neue Pfarrerin in Burguffeln und Grebenstein

+
Marianne Biskamp-Dotzert wechselte Anfang November in das Gemeindepfarramt und findet sich nun darin ein. 

Marianne Biskamp-Dotzert freut sich auf ihre neue Aufgabe. Sie wechselte in das Gemeindepfarramt des nördlichen Teils von Grebenstein und Burguffeln.

Nachdem die 56-Jährige jahrelang als Lehrerin an der Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar Religion unterrichtete, konzentriert sie sich nun auf ihre Stelle als Pfarrerin. Als Seelsorgerin steht sie seit Anfang November den Menschen in Burguffeln und dem nördlichen Teil Grebensteins bei.

Schon in ihrer Jugend hatte sie viel mit der Kirche zu tun. „Dabei komme ich nicht aus einem Pfarrerhaushalt. Meine Eltern waren beide Lehrer“, sagt sie. In niedersächsischen Stade, wo sie geboren wurde und aufwuchs, herrschte eine Herzlichkeit und Frömmigkeit, die Biskamp-Dotzert sehr schätze. „Nach meiner Konfirmation habe ich dort eine gute Jugendarbeit erlebt. Man hat uns einen Platz in der Gemeinde gegeben. Das fand ich großartig“, schwärmt sie.

Nah an den Menschen dran

In Göttingen studierte sie schließlich Theologie, hatte das Bedürfnis mehr wissen zu wollen, sprich, in die Tiefe zu gehen. Das habe sie an diesem Studium besonders gereizt. Reizen tut sie nun die Gemeindearbeit, mit der sie zu ihren beruflichen Wurzeln zurückkehrt. „Als Pfarrerin ist man sehr nah an den Menschen dran, erfährt was sie bewegt. Das ist eine spannende und zugleich auch verantwortungsvolle Rolle“, sagt die Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

In ihrer Freizeit geht die 56-Jährige, die mit ihrem Mann in Hofgeismar lebt, gerne in die Natur. „Ich kann dort besonders gut abschalten. Genauso aber auch beim Lesen“, erzählt sie mit einem Lächeln im Gesicht. Sie mag auch gerne das Gestalten mit Farben, doch dafür fehle ihr oft die Zeit. „Früher habe ich auch viel Musik gemacht“, sagt sie und zeigt auf ein Klavier und eine Gitarre in ihrem Wohnzimmer.

Seelsorge ist unabdingbar

Besonders schön findet sie an ihrem Beruf, dass sie Menschen an wichtigen Tagen in ihrem Leben begleiten kann. „Trauungen und Taufen sind wunderbar. Ein immer wiederkehrendes Ritual“, sagt Biskamp-Dotzert. Aber auch die Seelsorge vor Beerdigungen sei wichtig und unabdingbar.

Neben ihrer Tätigkeit als Religionslehrerin bildete sich Biskamp-Dotzert zur Gestalttherapeutin und Heilpraktikerin weiter. „Das werde ich erst einmal zurückfahren, denn ich muss mich nun erst mal in den neuen Job einfinden“, erklärt sie. Den wird sie in vielen Situationen eigenständig bewerkstelligen. Allerdings „werde ich auch mit Ulrike Bundschuh, die für den südlichen Teil Grebensteins und Schachten zuständig ist, im Team arbeiten.“

Als große Herausforderung sieht Biskamp-Dotzert es nun an, mit den neuen Kirchenvorständen wichtige Pläne für die künftige Zusammenarbeit der Kirchengemeinden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.