Sonntag Einführungsgottesdienst

Nina-Marie Nadolny wird neue Pfarrerin in Grebenstein

Grebensteins neue Pfarrerin Nina-Marie Nadolny steht vor der Stadtkirche.
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Grebensteins neue Pfarrerin: Nina-Marie Nadolny vor der Stadtkirche, in der sie am Sonntag in ihr Amt eingeführt wird.

Für die Menschen da zu sein, ihnen etwas mitzugeben – das ist einer der Gründe, weshalb Nina-Marie Nadolny sich für den Beruf der Pfarrerin entschieden hat.

Grebenstein – Außerdem mag sie die Arbeit mit Jugendlichen, beispielsweise den Konfirmandenunterricht. In Trendelburg, wo Nadolny von 2003 bis 2011 lebte, leitete sie die kirchliche Pfadfindergruppe und organisierte Kindergottesdienste.

Bisher Springerin im Kirchenkreis

Am Sonntag beginnt für die 43-Jährige ein neues Kapitel. Längere Zeit war sie im Kirchenkreis Hofgeismar als Springerin tätig. Sie predigte in Ehrsten, Meimbressen und Fürstenwald. Anlässlich der Verabschiedung von Pfarrerin Ulrike Bundschuh um 10 Uhr in der evangelischen Kirche Grebenstein wird Nadolny der Gemeinde vorgestellt. Auch Dekan Wolfgang Heinicke wird anwesend sein. Zusammen mit Marianne Biskamp-Dotzert wird sich Nina-Marie Nadolny die Stelle im Kirchspiel Grebenstein-Burg-uffeln-Schachten teilen.

Bevor sie sich für ein Studium der Theologie in Marburg entschied, versuchte sie es mit Produktdesign. Doch sie stellte fest, dass dies, obwohl es ihr Freude bereitete, nicht das Richtige war. Ihr Vikariat (praktische Vorbereitung auf den Pfarrer-Beruf) durchlief sie in Hofgeismar.

Corona bremst Start aus

Ihren Einsatz an ihrer ersten festen Stelle hätte sich die Mutter von drei Kindern natürlich gern anders gewünscht. „Ich bin schon traurig, dass ich nicht gleich voll loslegen kann. Corona bremst das leider aus“, sagt sie. Trotz alldem sei sie vor dem Gottesdienst schon etwas aufgeregt, gibt sie zu.

Auch wenn es ihre erste Andacht als neue Pfarrerin in Grebenstein ist, bereitet sie sich genauso vor wie sonst – das habe sich bewährt. „Ich befasse mich mit dem Bibeltext und der Predigt, die ich schreibe“, erklärt die in Bremen geborene Nadolny. Der Gottesdienst wird geteilt ablaufen. „Ich halte die Predigt, Pfarrerin Ulrike Bundschuh wird eine Ansprache halten und auch Dekan Heinicke wird einige Worte an die Gemeinde richten“, berichtet sie.

Platz für 60 Menschen im Gottesdienst

Die Pfarrerin hofft darauf, dass trotz Corona zu Verabschiedung und Vorstellung einige Menschen den Weg ins Grebensteiner Gotteshaus finden. „Da die Kirche relativ groß ist, passen 60 Menschen hinein“, sagt sie. Während der gesamten Andacht muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden. „Gesungen werden darf ja schon länger nicht mehr“, ergänzt die Pfarrerin. Dafür gibt es musikalische Untermalung von der Orgel. (Nela Müller)

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