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Pläne für 2023: Projekte aus dem Vorjahr haben in Grebenstein Priorität

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Von: Natascha Terjung

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Noch zieht niemand seine Bahnen im Freibad in Grebenstein, das soll sich diesen Sommer aber ändern. Die Eröffnung des sanierten Bades ist für Ende Juli, Anfang August geplant.
Noch zieht niemand seine Bahnen im Freibad in Grebenstein, das soll sich diesen Sommer aber ändern. Die Eröffnung des sanierten Bades ist für Ende Juli, Anfang August geplant. © Stadt Grebenstein/nh

Auch 2023 stehen die Kommunen im Kreisteil Hofgeismar vor großen Herausforderungen. Was die Städte und Gemeinden geplant haben, fassen wir zusammen. Heute: Grebenstein.

Grebenstein – Die Fertigstellung von Projekten, die in der Vergangenheit geplant oder begonnen wurden, haben für die Stadt Grebenstein im Jahr 2023 Priorität. Dazu gehören unter anderem die Eröffnung des Freibades sowie die Sanierung des Rathauses. „Wir müssen erstmal die Dinge zu Ende bringen, die wir angefangen haben“, sagt Bürgermeister Danny Sutor. Bei vielen Vorhaben hänge man hinterher, was neben den Verzögerungen auf den Baustellen wegen Materialmangels auch an der Pandemie und der Erkältungswelle lag.

Doch auch die Planung der 700-Jahr-Feier, die 2024 stattfindet, verschiedene Bau- und Sanierungsvorhaben sowie kulturelle Veranstaltungen stehen auf der Agenda der Stadt.

Freibad

„Ein Highlight ist die Eröffnung des Freibades“, sagt der Bürgermeister. Geplant ist, das Freibad Ende Juli, Anfang August 2023 zu eröffnen, „doch das hängt davon ab, ob die Hochbauarbeiten fristgerecht umgesetzt werden können“, sagt Sutor. Fest steht schon jetzt: Es wird auf jeden Fall eine Einweihungsfeier geben. Im Freibad Plus soll es zwei Kletterwände geben, eine davon wölbt sich sogar über die Wasserfläche. Zudem kommt das Bad ganz ohne Chemikalien zur Wasserreinigung aus.

Im neuen Freibad sollen die Badegäste jedoch nicht nur ihre Bahnen ziehen können, sondern auch gut verköstigt werden. Daher suche man noch Pächter für die Gastronomie.

Rathaus und Marktplatz

Dieses Jahr sollen nun endlich die Rathausfassade, der Keller und die Türen saniert werden – eigentlich standen die Sanierungsarbeiten schon für 2022 im Haushaltsplan. Mit fast einer Million Euro sind die Kosten für die Sanierungsmaßnahme jetzt veranschlagt, Unterstützung gibt es von der Hessenkasse.

Auch die Neugestaltung des Marktplatzes steht 2023 an. Das Konzept enthält Ideen und Wünsche von Bürgern und der politischen Vertreter. Demnach soll es unter anderem weniger Parkplätze, dafür aber mehr öffentliche Sitzgelegenheiten geben.

Bei diesen beiden Projekten müsse man laut Sutor vor allem darauf achten, dass man sich mit dem Bau nicht in die Quere komme – noch gebe es aber für beide Bauvorhaben keinen konkreten Termin.

Kindertagesstätte

Die Planung der neuen Kindertagesststätte sowie der Baubeginn sollen laut Bürgermeister Danny Sutor dieses Jahr beginnen. 450 000 Euro Planungskosten sind dafür im Haushalt veranschlagt. 2025 soll die Kita dann fertig sein.

Der Burgtorturm in Grebenstein soll 2023 saniert werden. Archi
Der Burgtorturm in Grebenstein soll 2023 saniert werden. Archi © Thomas Thiele

Burgtorturm

Nachdem die anderen Türme in Grebenstein bereits saniert wurden, ist nun auch der Burgtorturm dran. Insgesamt wird das 500 000 Euro kosten, 200 000 Euro Förderung kommt aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes. Wann es mit der Sanierung losgeht, steht noch nicht fest, berichtet Danny Sutor. Man warte noch auf die Zusage von weiteren Fördermitteln.

Bauvorhaben

Die Hauptwasserleitung in Udenhausen soll erneuert werden. Dafür mussten die Mittel aufgestockt werden, denn aufgrund von teuren Angeboten wurde die Erneuerung in dieses Jahr verschoben. Zudem werden die Hofgeismarer und Burguffelner Straße neue Deckschichten bekommen. Die Feuerwehren in der Kernstadt und in Burguffeln bekommen neue Parkplätze und am Bahnhof ist eine sichere und feste Abstellmöglichkeit für Fahrräder geplant.

Vorangehen soll es auch im Neubaugebiet Wassergraben: „Zehn Bauplätze sind noch frei“, sagt Sutor. Er rechne damit, dass dort dieses Jahr weitere Häuser gebaut werden.

700-Jahr-Feier

Auch wenn die 700-Jahr-Feier erst im Jahre 2024 stattfinden wird, so dreht sich doch auch schon in diesem Jahr bereits vieles um das Fest.

Die Stadt wolle mit den Vereinen der Kernstadt und den Stadtteilen zusammen arbeiten, erste Treffen sollen bereits Anfang dieses Jahres stattfinden. „Wir sind dabei auf die Hilfe der Vereine angewiesen“, sagt dazu Danny Sutor. Vor allem freiwillige Helfer würden noch gesucht, ein großes Fest stelle sich schließlich nicht von selbst auf die Beine.

Wünsche

Für das neue Jahr 2023 wünscht sich Bürgermeister Danny Sutor vor allem, dass die Menschen nach vorne schauen, den „Corona-Blues“ überwinden sowie friedvollere Zeiten. Man habe in der Vergangenheit gesehen, dass „wir als Gemeinschaft vieles erreichen können.“ (Natascha Terjung)

Kulturelles und Feste leben 2023 in Grebenstein wieder auf

Im neuen Jahr soll es in Grebenstein wieder mehr kulturelle Veranstaltungen geben, sagt Bürgermeister Danny Sutor. Ein Überblick der bisher angekündigten Veranstaltungen:

20. Januar: Neujahrsempfang ab 19.30 Uhr in der Kulturhalle.

4. und 11. Februar: Karnevalssitzungen des Grebensteiner Carnevals Clubs (GCC) in der Kulturhalle je ab 20.11 Uhr.

16. Februar: Weiberfastnacht des GCC in der Zehntscheune ab 20.11 Uhr.

7. Mai: Kunst- und Handwerkermarkt.

23. bis 25. Juni: Kreisfeuerwehrverbandsfest in Udenhausen.

26. Juni bis 3. Juli: Städtpartnerschaftstreffen in Lopik (Niederlande).

7. bis 10. Juli: Viehmarkt.

Zudem sollen die Seniorennachmittage vom Landkreis Kassel wieder regelmäßig stattfinden.

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