Öffentliche Begegnungsstätte wird eingeweiht

Neuer Multifunktionsplatz: Mauer ist um 1,5 Zentimeter zu hoch

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Multifunktionsplatz am Freienhof in Grebenstein

Grebenstein. In Grebenstein wird am Sonntag eine neue Begegnungsstätte der Öffentlichkeit übergeben. Für 280 000 Euro wurde sie am Freienhof 18 geschaffen. Doch sie entspricht offensichtlich nicht ganz dem Baurecht.

Die angelegte befestigte Fläche über dem Gewölbekeller ist an einigen Stellen zu hoch. Die Fläche fängt das natürliche Gefälle des Grundstücks ab. Die Folge: An der Straßenseite ragt sie nur leicht aus dem Boden, am südöstlichen Ende zur Stadtmauer hin, ist es gut ein Meter. Ein Meter aber, so sagt Kreispressesprecher Harald Kühlborn ist das Maximum. Größere Differenzen dürfte es aus Sicherheitsgründen nicht geben.

Ist der Höhenschied größer, muss der Eigentümer, in dem Fall also die Stadt, verhindern, dass Personen herunterstürzen und sich dabei verletzen können. In Grebenstein ragt das Bauwerk, wie die Fläche im Amtsdeutsch heißt, aber 101,5 Zentimeter aus dem Boden. Das sind 1,5 Zentimeter mehr als das Baurecht hergibt.

Aktualisiert um 17.50 Uhr

Ein Geländer werde man deshalb nicht anbringen sagte Bürgermeister Danny Sutor am Mittwochnachmittag auf Anfrage unserer Zeitung. Statt desssen werde die Stadt eine unbürokratische Lösung wählen: Die Steine unterhalb der Mauer werden etwas angehoben, so dass das Ein-Meter-Limit unterschritten wird.

Dass es diese Grenze gibt, war der Stadt bekannt. Wie Harald Kühlborn sagt, sei diese Vorschrift von der Bauaufsicht der Stadt mitgeteilt worden. Dort habe man darauf verwiesen, dass es keine Probleme geben werde, da man ja einen Architekt beauftragt habe.

Von Michael Rieß

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