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Danny Sutor bleibt Bürgermeister in Grebenstein: Nur 35 Prozent stimmten ab

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Von: Daria Neu

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Es steht fest: Danny Sutor (parteilos) bleibt Bürgermeister in Grebenstein. Bärbel und Manfred Opfermann verfolgen mit ihm das Ergebnis.
Es steht fest: Danny Sutor (parteilos) bleibt Bürgermeister in Grebenstein. Bärbel und Manfred Opfermann verfolgen mit ihm das Ergebnis. © Tanja Temme

Eine Überraschung war es wahrlich nicht – dennoch zeigte sich Danny Sutor am Abend erleichtert, als gegen 18.45 Uhr offiziell feststand: Der parteilose 54-Jährige bleibt Bürgermeister in Grebenstein.

Grebenstein - Der langjährige Rathauschef trat abermals ohne Gegenkandidaten an. In seine dritte Amtszeit steigt Sutor mit 74,95 Prozent Ja-Stimmen ein.

Großes Aber: Ein erheblicher Teil der Grebensteiner hatte gar keine Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag lediglich bei 35,06 Prozent.

Sutor schien dies allerdings überhaupt nicht negativ zu beeindrucken. „Das war zu erwarten.“ Anders als bei der vergangenen Bürgermeisterwahl habe diese nicht mit einer Kommunalwahl zusammengehangen. Außerdem sei Muttertag gewesen. Mit seinem Ergebnis sei Sutor mehr als zufrieden. Seine Erwartungen seien sogar übertroffen worden.

Im Jahr 2016 überzeugte Sutor 73,2 Prozent der Menschen, die zur Wahl gegangen waren – es waren etwas weniger als gestern. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten in Grebenstein hatten seinerzeit ihre Stimme abgegeben. Vor zwölf Jahren hatte der Grebensteiner mit 57,8 Prozent der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Cornelius Turrey (SPD) gewonnen.

„Man kann es nicht allen Recht machen“, wiederholte Sutor auch am Abend seine Devise. Für ihn sei dennoch klar: „Das hier ist ein klarer Auftrag.“ Aber wofür eigentlich? „Ich möchte jetzt vor allem Projekte zu Ende bringen, die derzeit in Arbeit sind.“ Unter anderem meint er damit den Bau des Schwimmbades. Aber auch die Weiterentwicklung des Bahnhofs sowie das große Thema Windkraft seien Bereiche, die den Rathauschef bewegen. „Ich habe richtig Lust auf eine dritte Amtszeit.“

Bürgermeister zu sein, das bedeute für den 54-Jährigen, dass man in seinem Job großen Gestaltungsspielraum habe. „Ich möchte ein Impulsgeber sein.“ Außerdem mache es Sutor Spaß, in Debatten einzusteigen, Meinungen auszutauschen, sich zu reiben. „Wichtig ist dabei, dass es um die Sache geht.“

Ihn interessiere, was die Bürger denken. Sechs weitere Jahre wolle er nun also sein Bestes für die Entwicklung Grebensteins geben. „Dazu gehöre ich übrigens nicht allein. Eine leistungsfähige Verwaltung ist genauso wichtig.“ Ebenso nannte Sutor seine Familie. „Ohne die ginge das Ganze sowieso nicht.“ Auf Nachfrage wagte der frisch wiedergewählte Bürgermeister einen Blick in die Zukunft. In sechs Jahren – das wisse er jetzt schon ganz genau – werde er nicht erneut antreten. „18 Jahre sind genug. Dann muss auch mal ein Wechsel her.“

Jetzt aber heiße es erst einmal: Neue Amtszeit, neuer Auftrag. Auf diesen freue sich der Bürgermeister. Und daher feierte er ihn gemeinsam mit Freunden und Familie in der Gaststätte zum Burgtheater. (Daria Neu)

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