Handelsriese organisierte für über 1000 Menschen Zeltlager auf Pfadfinderplatz

Party für Metro-Azubis

Feierten auf dem Immenhäuser Pfadfinderplatz nach bestandenen Camp-Challenges zur Musik einer Coverband: knapp 1000 Auszubildende der Metro Cash & Carry Gruppe. Fotos:  Sascha Hoffmann

Immenhausen. Vier Hektar Wiese, 558 Zwei-Mann-Zelte, 835 Azubis und 241 Begleitpersonen. Der Versorgungsriese Metro Cash & Carry Deutschland hatte am Wochenende den Immenhäuser Pfadfinderplatz mit voller Wucht in Beschlag genommen und in ein beeindruckendes Camp verwandelt.

Riesige Bühne, unzählige Spiel- und jede Menge Versorgungsstationen versüßten den knapp 1000 Auszubildenden aus 107 Märkten des Handelsunternehmens das erste Treffen dieser Art, das sich die jungen Mitarbeiter selbst gewünscht hatten.

„Ich war von der Idee begeistert und wir haben uns gleich an die Planung gemacht“, sagt Axel Hluchy, Vorsitzender der Geschäftsführung, der es sich nicht nehmen ließ, das Wochenende gemeinsam mit seinen Schützlingen zu verbringen. „Das ist ja wohl selbstverständlich“, sagt er. „Das ist schließlich unsere Zukunft, hier wächst ein tolles Metro-Deutschland-Team zusammen, und das gehört zu unserem Vorhaben, uns mehr mit den Themen Förderung, Ausbildung und Traineeprogrammen zu beschäftigen und uns als Arbeitgeber wesentlich besser zu positionieren, als wir es bislang getan haben.“

Dazu gehören laut Evelyn Hohlbein und Barbara Kranen aus der Personalentwicklung eben auch Aktionen wie das Azubicamp in Immenhausen, das schon am Freitagnachmittag zeigte, mit welchem Engagement und Freude sich die jungen Menschen mit ihrem Arbeitgeber auseinandersetzen.

In vier Challenges mauserten sich die Teilnehmer da zu digitalen Botschaftern, spielten mit einer App beispielsweise das Metro-Quiz-Duell oder schickten unter dem Hashtag #metrofestival unzählige Fotos aus Immenhausen in die Weiten des Internets. „Damit all unsere Spiele auch funktionieren, haben wir extra einen Festival-Wlan-Anbieter engagiert, der uns ein ordentliches Netz auf den Platz gezaubert hat“, so Hohlbein.

Noch mehr Festival-Flair lieferte Caterer Klaus Hausmann aus Göttingen, der wohl der Einzige am Platze war, der für die Dimensionen des Azubi-Camps nicht viel mehr als ein müdes Lächeln übrig hatte. Als Brötchenschmierer, Kaffeekoch, Serviceengel, Burgerbräter und vieles mehr ist er nämlich wesentlich Größeres gewohnt, versorgt mit seinem Team normalerweise die Besuchermassen großer Festivals wie Rock am Ring, Southside oder Hurrikane.

„Das ist für uns eine eher kleine Nummer, allerdings steht hier der Service wesentlich mehr im Vordergrund.“ Mit 27 Mitarbeitern zauberte Hausmann mit seinem Team 800 Schnitzel- und Leberkäsebrötchen, Fachitas, 1100 Muffins und viele Leckereien mehr für die 835 Azubis und 241 Begleitpersonen auf der vier Hektar großen Wiese.

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