Großes Interesse an Kunstprojekt in Gottsbüren

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Empfang auf dem Dorfplatz: Die ersten Interessierten begrüßte Ton Matton (links) auf dem Dorfplatz. Hier konnte sich jeder einen Topf mit Sonnenblumensamen mitnehmen. Danach versammelten sich alle im Dorfgemeinschaftshaus.

Gottsbüren. Das Interesse am Projekt „The Production of Wellbeing“ des Linzer Professors Ton Matton ist groß. Am Donnerstag kamen mehr als 250 Gottsbürener in das Dorfgemeinschaftshaus.

Ton Matton.

Das Glück spielte im Dorfgemeinschaftshaus Gottsbüren eine zentrale Rolle. So deutete schon Bürgermeister Kai Georg Bachmann bei der Einführung in das Kunstprojekt „The Production of Wellbeing“ (Das Schaffen von Wohlbefinden) scherzhaft an, dass dies ein Glücksfall für Gottsbüren sein könne, es sich später möglicherweise aber auch als das Gegenteil herausstellen könne.

Bachmann selbst und auch der Kulturbeauftragte des Landkreises Kassel, Harald Kühlborn, sorgten dann allerdings vehement dafür, dass die Chancen des Projekts in den Vordergrund gerückt und Zweifel und Risiken hintangestellt wurden. Für Kühlborn ist sogar „der Hessentag gegen das, was in Gottsbüren in den nächsten Monaten passieren soll, eine langweilige Veranstaltung“.

In jedem Fall aber würden nach Gottsbüren im Sommer mehr Reporter kommen als zum großen Landesfest nach Hofgeismar.

Bei so viel Ankündigungs-Enthusiasmus steigen natürlich die Erwartungen. Und so hellten sich im Laufe des Abends denn auch die Mienen der 250 dicht gedrängt im DGH sitzenden oder stehenden Gottsbürener mehr und mehr auf.

Für die meisten war „The Production of Wellbeing“ bislang unter dem Schleier des Ungewissen, Nebulösen und Obskuren daher gekommen. Diesen Schleier zu lüften, war die Aufgabe des Initiators Ton Matton. (geh)

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