Hafenöffnung: Behörde pocht auf Sparvertrag

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Soll geöffnet werden: Der Hafen von Bad Karlshafen.

Bad Karlshafen. Bad Karlshafen hat die Zusage, 5,5 Millionen Euro vom Bund für die Öffnung des Hafens zur Weser hin zu bekommen. Doch wie sie einen Eigenanteil von 600.000 Euro aufbringen soll, bleibt unklar.

Denn einfach neue Schulden zu machen, ist nicht erlaubt: Die Hafenöffnung sei möglich, „wenn das konform geht mit der Schutzschirmvereinbarung“, erklärt das Regierungspräsidium auf Anfrage. Das bedeutet: Vom grundsätzlichen Sparkurs darf nicht abgewichen werden. Das Regierungspräsidium ist die zuständige Aufsichtsbehörde, weil Bad Karlshafen unter den Finanzschutzschirm des Landes Hessen geschlüpft ist. Das könnte als Vertragspartner die finanziellen Fesseln für die Stadt aber lockern.

Unterdessen spürt man in der Kurstadt bereits die Auswirkungen der guten Nachricht: Das Interesse an Häusern am Hafen sei angestiegen, sagte Bürgermeister Ullrich Otto. Dadurch könnte eine Wertsteigerung der Immobilien folgen. (gör)

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