Bisher kein weiterer Fall

Halbe Entwarnung wegen Vogelgrippe

Hombressen. Bis Montag hat sich kein weiterer Fall von Vogelgrippe in Hombressen ergeben. Nachdem am Freitag in allen Geflügelställen in einem Kilometer Umkreis Tupferproben von 858 Tieren genommen wurden (angemeldet waren 783), waren bis Montagmittag 50 Prozent der Proben ausgewertet.

Und sie waren alle negativ, teilte Kreispressesprecher Harald Kühlborn mit. Begonnen wurde dabei mit den Ställen in unmttelbarer Nähe des Betriebes, wo vor einer Woche eine kranke Gans mit Vogelgrippeviren vom TypH5-N2 entdeckt wurde. Nachdem zwei Laboruntersuchungen den Verdacht bestätigt hatten, waren alle Gänse, Enten und Hühner des Betriebs getötet worden. Anschließend wurden die Tiere in 30 weiteren Ställen im Ort untersucht, in weiteren acht waren lediglich Tauben, die vom Virus nicht befallen werden.

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Bis zum morgigen Mittwoch sollen auch alle übrigen Laborergebnisse vorliegen. Der Betrieb, in dem der Vogelgrippevirus entdeckt wurde, muss nun den kompletten Mist auf einer Deponie entsorgen, die Freilaufbereiche desinfizieren und einen Teich abdecken.

Nach 21 Tagen Inkubationszeit müssen alle 858 Tiere in Hombressn nochmals untersucht werden, um zu prüfen, ob sich der Virus doch ausgebreitet hat.

Das vom Landkreis geschaltete Infotelefon wurde nur mäßig genutzt. Viele Anrufer wollten wissen, wie ob Weihnachstgänse gefahrlos gegessen weren können. Das bejaht der Landkreis - beim Kochen und Braten würden ab 70 Grad Celsius alle Erreger abgetött. (tty)

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