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Helmarshausen: Mitarbeiter wollen für Klinik kämpfen

Helmarshausen. Die Mitarbeiter der Klinik Helmarshausen wollen für das Überleben ihres Krankenhauses kämpfen. Mittlerweile habe sich die Versorgung mit Ärzten deutlich verbessert, heißt es aus der Belegschaft. Allerdings kämen weiter nur wenige Patienten in die Kreisklinik.

Die Nachricht, dass die Kreisklinik über zwei Millionen Euro Minus machen wird, schockiert die Mitarbeiter kaum: Man habe den Eindruck, dass die Gesundheit Nordhessen (GNH) solche Schlagzeilen mache, um eine Schließung zu rechtfertigen.

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Wiederholt hatten sich im August Mitarbeiter an die HNA gewandt und auf die Situation in der Klinik aufmerksam gemacht. Damit sei man auch erfolgreich gewesen: „Wir haben nun Topärzte und eine optimale Versorgung.“ Eine richtige Intensivstation gibt es aber nicht mehr.

Zudem schickten immer noch zu wenige Ärzte ihre Patienten wieder nach Helmarshausen. Maximal 16 Patienten gleichzeitig seien es in den vergangenen Wochen gewesen. 32 Betten hat die Klinik. Offiziell hat die Klinik noch 38 Vollzeitkräfte.

Ullrich Otto, Bürgermeister von Bad Karlshafen, zeigt sich unterdessen unzufrieden mit dem Konzept, das GNH-Chef Dr. Gerhard M. Sontheimer für die Kreisklinik vorgestellt hatte: „Das war sehr wenig.“ Letztlich liege die Entscheidung über die Zukunft der Klinik nun beim Landkreis.

Otto hofft weiter auf eine Kooperation mit anderen Einrichtungen: Man werde selbst „an einer Achse Carolinum-Lippoldsberg-Helmarshausen arbeiten“.

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Von Göran Gehlen

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