Kampfflugzeug würde ein Viertel der Fläche brauchen

Bundeswehr beim Hessentag: Kein Platz für den Tornado-Jet

Hofgeismar. Ein Leopard-Panzer kommt nach Hofgeismar, ein Hubschrauber aus Fritzlar auch, doch der Tornado-Jet muss zuhause bleiben.

Das Kampfflugzeug würde fast ein Viertel der 6700 Quadratmeter belegen, die die Bundeswehr für ihren Auftritt beim Hessentag benötigt.

Denn beim Landesfest in Hofgeismar wird es etwas enger, als es die Militärs gewohnt sind. Häufig stehen der Bundeswehr auf den Landesfesten nämlich 10.000 Quadratmeter oder mehr zur Verfügung. Doch in Hofgeismar ist der Platz begrenzt. „Das ist aber kein Nachteil, weil die Wege hier sehr kurz sind“, sagt Hauptmann Sönke Remmers, der die Auftritte der Bundeswehr beim Hessentag organisiert.

Aufbau ab 26. April 

Am 26. April wird die Truppe in Hofgeismar mit dem Aufbau ihrer Ausstellung beginnen. Am 29. Mai muss dann zum Start des Landesfestes alles stehen. Die Teilnahme am Hessentag habe bei Soldaten einen guten Ruf: Von den 250 Einsatzkräften, die dafür benötigt werden, seien mehr als die Hälfte Reservisten, sagt Oberstleutnant Wolf Teja von Rabenau. Es gebe einen „hohen Routinefaktor“.

Die Bundeswehr hofft, ihre Ausgaben durch den Verkauf von Getränken und Speisen wieder einzuspielen. Sind die Kosten gedeckt, „fällt immer etwas für soziale Einrichtungen ab“. Am Montag sah es übrigens auf der Bleiche fast wie in einem Fernsehkrimi aus: Mit Absperrbändern waren allerdings keine Tatorte markiert worden, sondern die Flächen, auf denen Fahrzeuge und Zelte stehen werden.

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Rubriklistenbild: © dpa

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