Sicherheit der Schulkinder soll gewährleistet werden

Busbahnhof in Hofgeismar wird zum Hessentag verlegt

Der Busbahnhof in Hofgeismar: Für das Landesfest soll er in die benachbarte Käthe-Kollwitz-Straße verlegt werden, um die Sicherheit der Schulkinder zu gewährleisten. Damit werden längere und ungewohnte Wege zum Bus vermieden. Foto: Gehlen

Hofgeismar. Der Busbahnhof in Hofgeismar wird während des Hessentags auf die Käthe-Kollwitz-Straße verlegt, um die Sicherheit der Schulkinder zu gewährleisten.

Das hat die Stadt bei einer Bürgerversammlung in der Stadthalle bekannt gegeben. Dabei zeigte sich, dass die Verkehrssituation während des Landesfestes die Hofgeismarer besonders interessiert.

„Wir können viele Detailfragen noch nicht bis ins Kleinste beantworten“, warnte Bürgermeister Mannsbarth die gut 350 Anwesenden in der Stadthalle vor, „dennoch sei man zusammengekommen, um Infos, Fragen, Anregungen und Ideen zu sammeln und zu erörtern.“ Er betonte auch, dass der Hessentag nicht auf zehn Tage Party reduziert werden dürfe, sondern man auch den nachhaltigen Mehrwert sehen müsste, den die Veranstaltung bringt.

Man habe zum Beispiel die Chance, sich dem ganzen Land als freundlicher, offener Gastgeber zu präsentieren, das Engagement der Bürger solle Früchte für die Zukunft tragen und auch die herrschende positive Grundstimmung sei als Mehrwert zu verstehen. „Dies ist nicht mein Hessentag“, so Mannsbarth nachdrücklich, „dies ist auch nicht der Hessentag der Verwaltung oder der Politik - dies ist unser Hessentag!“.

Hessentagsbeauftragter Wilfried Eckart informierte über den derzeitigen Stand der Dinge, stellte die Leiter des Hessentagsteams vor und wies darauf hin, dass der Hessentag das älteste und größte Landesfest Deutschlands sei. Man wäre sehr stolz, wenn man auf 800.000 Besucher käme und sei deshalb auch auf die Hilfe aller Bürger angewiesen. „Sie haben Ausreise- und Urlaubsverbot“, scherzte Eckart. „Die Stadt soll offen bleiben“, stellte Wilfried Eckart klar, als es um das Thema Verkehr und Sicherheit ging. Man habe nicht vor, die Menschen auszusperren, dennoch müsse man Regelungen treffen. So sehe das vorläufige Parkkonzept vor, die Parkzeit im Altstadtbereich auf eine Stunde zu begrenzen.

Anwohner und Gewerbetreibende erhalten Ausnahmegenehmigungen. Angrenzende Wohngebiete, wie beispielsweise am Hang oder Messhagen, sind nur für Anlieger erreichbar. Von der Hessentagsstraße umschlossene Wohngebiete, zum Beispiel Brauhausberg, erhalten eine Zufahrtsgenehmigung über das Sälber Tor. Löffelburger-, Flötenlinder- und Kabemühlenweg dienen als Querverbindung von Nord nach Süd. Die Bahnhofstraße bleibt frei und wird nur für den Hessentagsumzug gesperrt. Für die Anwohner der Hessentagsstraße gibt es zwei Sonderparkflächen: Die Stellfläche des derzeitigen Ausweichparkplatzes für den Bahnhof an der Industriestraße sowie den Brauhausparkplatz. Sie haben außerdem morgens bis 9.30 Uhr Zufahrtsmöglichkeit zu ihren Häusern.

Von Gitta Hoffmann

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