Kein Funkloch beim Hessentag: Anbieter rüsten Handynetze auf

Hofgeismar. Vodafone und die Deutsche Telekom bauen zum Hessentag die Mobilfunknetz-Kapazität aus. Sie wollen einen Zusammenbruch verhindern.

Als vor zwei Jahren der Hessentag in Kassel stattfand, brach das Handynetz bei den Großveranstaltungen im großen Umkreis regelmäßig zusammen. Das soll beim Landesfest in Hofgeismar nicht passieren.

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Die beiden größten Mobilfunkanbieter, die Deutsche Telekom und Vodafone, haben vorgesorgt und ihre Mobilfunknetze ausgebaut. „Unser Netz ist hier in Hofgeismar den 16.000 Einwohnern angepasst. Diese Kapazität haben wir jetzt verdoppelt“, sagt Paul Gerlach, ein Vodafone-Sprecher. Vodafone und die Telekom haben in der Innenstadt jeweils eine zusätzliche mobile Empfangsstation aufgebaut, die Telekom hat außerdem die bestehenden Standorte mit Zusatzelementen ausgestattet. Wie viele Leute jetzt gleichzeitig die Netze nutzen können, wollen beide Konzerne aber nicht genau beziffern. Die zusätzliche Technik soll verhindern, dass das Netz zusammenbricht, wenn Tausende Leute gleichzeitig telefonieren, im Internet surfen und SMS verschicken. Notwendig ist das zum Beispiel bei Großveranstaltungen wie der Just White Party, für die bereits mehr als 20.000 Karten verkauft worden sind.

Völlig ausschließen könne man aber nicht, dass es zu Einschränkungen im Handynetz kommt, erklärt Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney. „Wir richten uns nach dynamischen Werten, die man nie konkret planen kann.“ Das bestätigt auch Gerlach: „Wir können bei außergewöhnlichem Besucherandrang nicht ausschließen, dass die Verbindung zumindest zeitweise langsamer wird.“ E-Plus teilt mit, dass das Unternehmen auf einen temporären Ausbau verzichtet. Bei der Netzplanung rechne man ohnehin einen zusätzlichen Puffer mit ein.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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