Hessentag hinterlässt Spuren: Durchstich durch Stadionwall bleibt

Kulturanstoß. Die erstmals am Petriplatz errichtete Kulturbühne kam mit ihrem wechselnden lokalen Programm gut an, auch wenn der Besucherandrang nicht immer gleich stark war. Jetzt wird überlegt, jedes Jahr ein kleines Stadtfest mit Bühnen an verschiedenen Orten in der Stadt zu organisieren. Fotos: Thiele (3), nh (1)

Vor dem Hessentag waren viele Hofgeismarer skeptisch, ob die Stadt das große Landesfest schultern kann. Nach dem Fest waren alle begeistert von dem völlig veränderten Stadtbild.

Viele Umbauten zum Hessentag waren nötig, um die Besuchermassen möglichst problemlos zu führen und den Ablauf zu sichern. Sie sind nun nicht mehr nötig. Es bleiben der Durchstich durch den Tribünenwall im Angerstadion, um einen ausreichend großen Fluchtweg zu gewähren. Ebenso bleibt die verbreiterte Durchfahrt von der Industriestraße zu den Tennisplätzen. Damit habe man sich an die aktuellen Entwicklungen angepasst, sagte Bürgermeister Markus Mannsbarth im Gespräch mit der HNA.

Tolle Perspektive. Ein Schlüsselerlebnis war für viele der Blick auf die Bühne an der Stadtmauer. Daran ließe sich anknüpfen.

Geprüft würde derzeit, ob die gut funktionierende Einbahnregelung in der Schirmer-, Häger- und Kollwitz-Straße im Umfeld von Schulen und Kindergärten beibehalten werden kann.

Verschwunden sind dagegen bis auf die am Festplatz die Trafostationen, die für die Versorgung von Fahrgeschäften und Verkaufsständen entlang der Hessentagsstraße installiert waren.

Gleich nach dem Abschlussfeuerwerk begann schon der Abbau des Behelfsbahnsteigs am Gleis 3 des Hofgeismarer Bahnhofs, der sich wegen der enormen Besuchermassen als unverzichtbar erweisen habe. Er habe aber auch gleichzeitig dazu angeregt, den Bau eines dauerhaften Bahnsteigs an dieser Stelle zu erwägen, sagte der Bürgermeister. Der könnte an den geplanten Halt des Rhein-Ruhr-Express (RRX) angepasst werden und man könnte sich, damit die Finanzierung leichter falle, den Umbau des Mittelbahnsteigs sparen.

Ausgelaufen. Nur vorübergehend wurde die Blumenrabatte am Baumhagen zum Brunnen, in den Besucher sogar Geld warfen.

Die Stadt werde, wie schon vor dem Hessentag geplant, mit dem NVV weiter um einen zusätzlichen Bahnsteig auf der Stadtseite kämpfen. Und das obwohl es Probleme durch das dazwischen liegende Überholgleis gebe, das langfristig verlegt werden müsste, sagte Mannsbarth. Das bedeute jahrelange Vorplanung.

Bedauert wurde von etlichen Hofgeismarern, dass der vorübergehend auf dem Baumhagen gebaute Springbrunnen wieder verschwunden ist. An dieser Stelle mit relativ geringem Fußgängerverkehr lohne sich eine solche Investition in Material und Wartung aber nicht, erklärte der Bürgermeister. (tty)

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