Trotz Kritik an der Werbung

Hessentag: Land ist mit Organisation zufrieden

Da steht alles drin: Im Hessentagsbüro wurden am Dienstag die Programmhefte ausgepackt. Von links: Christina Wismach, Olaf Wienand, Gabi Plinke. Foto: Gehlen

Hofgeismar. Kritik an der Werbung für den Hessentag hatte es in den vergangenen Wochen gegeben, doch das Land Hessen steht hinter den bisherigen Planungen.

Daran ließ Axel Wintermeyer, Chef der Staatskanzlei, bei seinem Besuch keine Zweifel: „Die Vorbereitungen laufen hervorragend, die Kontakte zur Stadt sind professionell, wir sind sehr zufrieden“, sagte er.

Ab dem 29. Mai, dem Auftakt des Landesfestes, sei Hofgeismar „Hessens heimliche Hauptstadt“. Das Kabinett der Landregierung und die Fraktionen des Landtags tagten dann in der Stadt, der Ministerpräsident biete Sprechstunden an. Auch Mitarbeiter der Ministerien des Landes sollen für Fragen vor Ort sein.

Deutsche Einheit ist Thema 

Neu im Programm sind auch mehrere Veranstaltungen zu 25 Jahre Deutsche Einheit. Eine Dokumentar-Revue und eine Wanderausstellung mit nachgebildeten Elementen der Mauer sind angekündigt.

Zur Vorstellung des Programms hatten Stadt und Land in Hofgeismar viel Personal aufgefahren: Unter anderem war der neue Hessentagsbeauftragte des Landes, Thorsten Herrmann, vor Ort. Dominik Kuhn (Radio FFH) und Moderator Reinhard Schall (HR) stellten das Programm auszugsweise vor. Neben den großen Konzerten werden die Kirchen, die hessische Polizei, viele Verbände mit Beiträgen zum Landesfest in Hofgeismar sein. Mit Prognosen zum Erfolg des Festes waren sowohl Stadt als auch Land vorsichtig: Kassel habe mit 1,8 Millionen Besuchern eine Marke gesetzt, die „wir nicht erreichen wollen und sollen“, sagte Hofgeismars Bürgermeister Markus Mannsbarth.

Als „klein, aber fein“ bezeichnete Wintermeyer das Landesfest in Hofgeismar. Oberstes Ziel des Hessentags sei immer noch „zu integrieren und zusammenzuführen“.

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