Max Herre brilliert neben Clueso, Kwabs und Joris zum Auftakt des Hessentags

Musik ohne Strom: YouFm-Night begeisterte Publikum

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Clueso

Hofgeismar. Was haben Max Herre, Nirvana, Jay-Z und Udo Lindenberg gemeinsam? Sie alle erhielten die Ehre, ein MTV-Unplugged-Konzert aufzunehmen.

Das komplett akustisch umgesetzte Konzert präsentierte Max Herre jetzt noch einmal – auf der Youfm-Night am Freitagabend zum Auftakt des Hessentags in Hofgeismar.

Nicht nur eine riesige Anzahl an Musikern, auch die Kulisse des einstigen MTV-Auftritts brachte der aus Stuttgart stammende und in Berlin lebende Rapper auf die Bühne.

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Dabei stellte er Songs aus seiner gesamten 25-jährigen Karriere vor. Alte Klassiker wie „Anna“ und „Tabula Rasa“ fehlten ebenso wenig wie Songs seiner aktuellen Platte „Hallo Welt“. Dass Herre nicht erst seit gestern erfolgreich Musik macht, zeigte auch der Altersdurchschnitt des Publikums. Jung und Alt feierten gemeinsam, sangen Song für Song mit staunten nicht schlecht, wen sich Herre zur Unterstützung mitgebracht hatte. Neben seiner Frau und Soulsängerin Joy Denalane sorgten Afrob und Megaloh für einen Abend voller Rapmusik. Als dann beim Song „Wolke 7“ auch noch Philipp Poisel plötzlich auf der Bühne steht, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Musikalisch unterstützt wurde Herre von seiner Live-Band, dem Kahedi-Radio-Orchestra unter Leitung des Multiinstrumentalisten Lillo Scrimali.

Den Anfang des Abends machte aber ein anderer. Joris kann zwar noch nicht auf eine so lange Karriere wie Max Herre zurückblicken, dafür zeigte der 26-Jährige aus dem ostwestfälischen Vlotho, dass er einer der deutschen Nachwuchskünstler unserer Zeit ist. Mit Songs aus seinem aktuellen Album „Hoffnungsvoll hoffnungslos“ überzeugte er das Publikum.

Fotos: YouFM-Night beim Hessentag

Weiter ging es mit dem Briten Kwabs. Zwar sind seine Songs in Deutschland noch nicht jedem bekannt, doch seinen Hit „Walk“ schien offenbar jedem Besucher ein Begriff zu sein. Damit war die Stimmung gesetzt – und die Bühne frei für einen weiteren Top-Musiker.

Das Publikum wollte Clueso und seine tolle Band eigentlich gar nicht mehr von der Bühne lassen. Knapp eineinhalb Stunden reihte Clueso, der bürgerlich Thomas Hübner heißt, Hit an Hit aneinander. Mit „Zu schnell vorbei“, „Freidrehen“ oder „Kein Bock zu gehen“ ließ der Erfurter das Publikum sogar eine kurze Regenphase überstehen, ehe sich pünktlich zum Auftritt von Max Herre die Sonne wieder zeigte.

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