Prinz Rainer von Hessen besichtigte Familiengeschichte – Unter Pseudonym am Staatstheater

Hessischer Prinz kam ins Museum

Spieß umgedreht: Prinz Rainer von Hessen (2. von rechts) im Stadtmuseum mit (von links): Andreas Dobler, Helmut Burmeister, Christine Klössel und Dr. Markus Miller beim Gespräch über Adelsgeschichte. Foto: Tömösy/nh

Hofgeismar. „Tief beeindruckt“ war nach seinen eigenen Worten Prinz Rainer von Hessen von der Sonderausstellung „Kassel - Kopenhagen - Europa“ im Stadtmuseum Hofgeismar. Prinz Rainer (Jahrgang 1939), Sohn einer griechischen Prinzessin und eines hessischen Prinzen, fühlte sich durch die dänisch-hessischen Querverbindungen doppelt hinein gezogen in die eigene Familiengeschichte.

Der Prinz, früher Theaterregisseur und heute Autor historischer und biographischer Studien, war einst unter einem Pseudonym auch am Kasseler Staatstheater tätig und hatte schon vor Jahren das „skandinavische Engagement“ des Hofgeismarer Museums gewürdigt.

In seiner Begleitung waren Christine Klössel, die Leiterin der Bibliothek und des Archivs der Hessischen Hausstiftung, Museumsdirektor Dr. Markus Miller und sein wichtigster Mitarbeiter Andreas Dobler, alle vom Museum Schloss Fasanerie (Eichenzell bei Fulda).

In einer Gesprächsrunde bei Kaffee und Gebäck drehte Prinz Rainer gewissermaßen „den Spieß um“ und wollte von Museumsleiter Helmut Burmeister viele Fragen zur Stellung Friedrichs von Hessen als schwedischer König (1720 - 1751) beantwortet haben, also zum anderen skandinavischen Thema, welches das Stadtmuseum Hofgeismar besammelt. (ur)

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