Kommentar zur Caldener Flüchtlingsunterkunft: Lager bleibt bestehen

Calden. Die zahlreichen Bauarbeiten in Calden zeigen, dass das Erstaufnahmelager in Calden offenbar für lange Zeit bestehen bleibt. Ein Kommentar von Theresa Ziemann.

Auf dem alten Flugplatz in Calden wird zurzeit viel gebaut. Container, Zelte und Hallen entstehen, um das Flüchtlingslager winterfest zu machen. Das kostet Geld. Der Steuerzahler will wissen, um welche Summen es sich dabei handelt. Doch auch auf Nachfrage nennt das Finanzministerium keine Zahlen.

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Vielleicht sind die Kosten enorm hoch. Vielleicht könnten es viele nicht verstehen, wenn viel Steuergeld für die Bauarbeiten in Calden ausgegeben wird. Doch deshalb gar nichts zu sagen, verärgert die Menschen mehr, als jeder Betrag, der genannt werden könnte. Das Land muss jetzt endlich begreifen, dass Transparenz für die Bürger von größter Wichtigkeit ist. Bei jeder Anfrage dicht zu machen, hilft nicht weiter.

Interessant ist auch die Frage, was die vielen Bauarbeiten in Calden für das Bestehen der Erstaufnahmeeinrichtung zu bedeuten haben. Es weist alles darauf hin, dass das Lager über viele Jahre hinweg bestehen bleiben und die Zahl der Bewohner wieder ansteigen wird. Eine Entspannung der Lage ist also nicht in Sicht.

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