Kommentar zum Internet in Flüchtlingsunterkunft: Draht in die Heimat

Der Weg ist frei für kostenloses Internet in der Caldener Flüchtlingsunterkunft. Gut so, sagt HNA-Redakteurin Theresa Ziemann. Ein Kommentar.

Die Verwunderung, warum Flüchtlinge Smartphones besitzen und Internet brauchen, ist an vielen Stellen groß. Fakt ist, dass das Smartphone oft der einzige Gegenstand ist, den Asylsuchende besitzen und der einzige Draht, um mit der Familie in Kontakt zu bleiben und sich über die Heimat zu informieren. Das muss jetzt in den Köpfen angekommen sein.

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Die Organisation Freifunk Kassel hat die Dringlichkeit, kostenloses Internet in der Flüchtlingsunterkunft in Calden zu ermöglichen, schon lange erkannt. Deren Mitgliedern ist es hoch anzurechnen, dass sie dafür ihre Arbeitskraft und Freizeit aufbringen.

Und auch wenn es gedauert hat: Dass das Regierungspräsidium grünes Licht für freies Internet in der Caldener Flüchtlingsunterkunft gegeben hat und einen Teil der sowieso geringen Kosten übernimmt, ist ein positives Signal. In anderen Städten hat man sich gegen kostenloses Internet in Flüchtlingsunterkünften ausgesprochen. Schön, dass für Calden anders entschieden wurde.

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