HNA-Kommentar zum Einsatz in Calden: Schnell handeln

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Bei einer Massenschlägerei in der Flüchtlings-Zeltstadt in Calden wurden 14 Menschen verletzt, darunter auch Polizeibeamte. Ein Kommentar von HNA-Redakteur Burghard Holz.

Massenschlägerei in der Flüchtlingsunterkunft Calden, viele Verletzte, Großeinsatz von Polizei und Rettungsdiensten – das klingt nicht nur besorgniserregend, das ist besorgniserregend.

Wer auch immer den gestrigen Streit ausgelöst hat, alle müssen sich an Recht und Gesetz halten. Und wer das nicht tut, muss sich dafür verantworten. Wer andere Menschen angreift und verletzt, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern Körperverletzung. Das ist strafbar und sollte – auch zur Abschreckung – schnell geahndet werden.

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Einerseits. Andererseits darf man sich nicht wundern, dass es brodelt, wenn man über 1500 Menschen verschiedenster Ethnien auf engstem Raum zusammenpfercht. Auch an anderen Orten, wo viele Menschen zusammenkommen, eskalieren Streitigkeiten, sind Schlägereien an der Tagesordnung – ob in Kneipen, auf Festen oder bei Fußballspielen.

Daher ist es fast ein Wunder, dass im Brennpunkt Calden nicht schon Schlimmeres passiert ist. Das mag eine Erklärung sein. Eine Entschuldigung ist es nicht.

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