Zu Fuß durch schwedische Wildnis 

1100 Kilometer Abenteuer: Wandern auf dem Königsweg

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Grandiose Landschaft im Norden Europas: Harald Tillberg (links) blickt während der Königsweg-Wanderung auf das Rapadal.

Hofgeismar. Fünf Jahre lang mussten Nordland-Fans in Hofgeismar warten. Jetzt gibt es das große Schweden-Abenteuer eines Ehepaar aus Boffzen als Multivisionsshow zu sehen. 

Gerlinde und Harald Tillberg sind von ihrer mehrjährigen Wanderung zurück und präsentieren in Hofgeismar ihre neueste Multivisionsshow über eine Wanderung auf dem legendären Königspfad (Kungsleden): „1100 Kilometer Abenteuer – zu Fuß durch Schwedens große Wildnis“. Die Show ist am Sonntag, 22. Januar, ab 16.30 Uhr in der Hofgeismarer Stadthalle zu sehen. 

In vier Jahren war das Ehepaar aus Boffzen (Kreis Holzminden) im Frühsommer, Sommer, Herbst und Winter auf verschiedenen Abschnitten des Kungsleden unterwegs, der sich von Mittelschweden durch Lappland bis ins nordschwedische Abisko erstreckt, wobei der Mittelteil noch nicht offiziell markiert und schwer zu gehen ist. Sie absolvierten zehn Etappen zu je zehn Tagen von Süden nach Norden, also gegen den üblichen Strom, und legten eine Strecke zurück, die länger ist als der spanische Pilgerweg nach Santiagio de Compostela.

Erlebnishungrig: Gerlinde und Harald Tillberg mit Hund Sarek beim Start im Süden.

Nur mit Zelt und Rucksackverpflegung (trinken kann man aus den Bächen) waren sie begleitet von ihrem Hund Sarek oft tagelang unterwegs, ohne einen anderen Menschen zu treffen.

Es wurde tatsächlich eine Reise mit unglaublichen Eindrücken, wie sie berichten. „Ich dachte immer, die Postkarten vom schwedischen Herbst seien koloriert, aber die Natur leuchtet wirklich so“, erzählt Harald Tillberg, der die Hofgeismarer Zuschauer schon mehrfach zu Diaschauen nach Skandinavien und Island einlud.

Jetzt haben sie erstmals eine Schau mit Digitalkameras und Beamer erarbeitet. „Wen das Nordlandfieber gepackt hat, der muss den Königspfad einmal im Leben gegangen sein“, schwärmt Harald Tillberg. Und seine Frau Gerlinde ergänzt: „Es gibt Erlebnisse, von denen man später noch seinen Enkeln mit feuchten Augen erzählen wird. Und dieses Abenteuer gehört dazu.“

Rentiere statt überfüllter Innenstädte, plätschernde Bäche statt Verkehrslärm, frische Blaubeeren statt Fastfood. Die Landschaft vermischt Harmonie, Romantik, Faszination und Drama.

Dieses Erlebnis fotografisch festzuhalten war eine der größten Herausforderungen. Ihre kommentierten Fotos vermischt mit Originaltönen, Musik und Interviews wollen die Reise für alle nacherlebbar machen. 

Die Eintrittskarten an der Abendkasse kosten zwölf Euro.

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