200 Fahrzeuge kontrolliert

20 Autofahrer waren ohne Gurt unterwegs

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Stopp: Polizeihauptkommissar Stephan Baulandt stoppt am Freitagmorgen einige Fahrzeuge am Anger in Hofgeismar. Gleich das Erste war ein Treffer - der Fahrer hatte sich nicht angeschnallt.

Hofgeismar/Immenhausen. Der Anschnallgurt im Pkw kann Lebensretter sein. Ob Fahrer und Beifahrer der Gurtpflicht nachkommen, wurde Freitag von der Polizei Hofgeismar überprüft.

Der Anschnallgurt im Pkw kann Lebensretter sein. Ob Fahrer und auch Beifahrer der Gurtpflicht nachkommen, wurde vergangene Woche von der Polizei Hofgeismar überprüft. Die Beamten beteiligten sich an einer europaweiten TISPOL (European Traffic Police Network)-Kontrollwoche.

An fünf Orten in Hofgeismar und Immenhausen hatten Einsatzkräfte 200 Fahrzeuge am Freitag gestoppt und kontrolliert. Insgesamt 20 Insassen waren nicht angeschnallt, ein Vergehen für das 30 Euro entrichtet werden musste. Jeder Zehnte ignorierte somit die Verordnung.

Warnsystem wird ausgetrickst

„Besonders dreist war ein Verkehrsteilnehmer, der von der Beifahrerseite den Gurt in den Schacht gesteckt hatte, um das Piepen zu vermeiden“, erklärte Polizeihauptkommissar Stephan Baulandt, er hätte auch schon jemanden erwischt, der Bierdeckel statt Gurt in das Schloss gesteckt hätte, um das Warnsignal zu unterdrücken.

Übrigens gilt die Anschnallpflicht nicht für alle: „Taxifahrer und Auslieferer im Haus-zu-Haus-Verkehr wie etwa Postboten müssen keinen Gurt tragen“, erklärten die Polizisten.

Auch Kindersitze wurden kontrolliert

Außerdem überprüften die Polizisten, ob Kindersitze korrekt befestigt waren und gaben gegebenenfalls Hinweise. Das Bußgeld bei nicht vorschriftsmäßig gesicherten Kleinkindern kostete sogar fünf Euro mehr, also 35 Euro. Wird das Kind weder im Kindersitz noch angeschnallt befördert, sind 40 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. 

Wer das vermeiden möchte, sollte fortan alle Fahrzeuginsassen sichern, denn in einem halben Jahr wird die Hofgeismarer Polizei abermals Gurtkontrollen durchführen.

Wegen Mängel am Fahrzeug wurden sechs Verwarnungen ausgesprochen und ein Verkehrsteilnehmer durfte wegen fehlenden Versicherungsschutz seine Fahrt nicht fortsetzen.

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