„Diese Stadt ist attraktiv“

300 Gäste beim Neujahrsempfang in Hofgeismar 

Begeistert schauten sich auch die Vertreter von Stadt und Land die Tanzdarbietungen an. (Von rechts): Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing, Bürgermeister Markus Mannsbarth mit Frau Alexandra und Vizelandrätin Susanne Selbert lobten die Gäste des Carnevals Clubs aus Bad Blankenburg. Auch Ex-Bürgermeister Heinrich Sattler (links) erfreute das Unterhaltungsprogramm. Fotos:Temme

Hofgeismar. Zum Neujahrsempfang fanden sich dreihundert Gäste in der Stadthalle ein. Bürgermeister Markus Mannsbarth blickte stolz auf das im vergangenen Jahr Geleistete zurück. 

Was 2016 an großen Ereignissen und neuen Entwicklungen gebracht hat und was uns 2017 erwarten wird, waren die Themen beim Neujahrsempfang der Stadt Hofgeismar am Freitagabend. Darüber hinaus sickern aber auch Berichte und Erzählungen immer tiefer in politische und gesellschaftliche Diskussionen, die es mit der Wahrheit und Objektivität nicht so genau nehmen. „Postfaktisch“ ist der Begriff und das Wortdes Jahres dafür, mit dem sich Susanne Selbert in ihrem Grußwort klug auseinandersetzte.

Die Vize-Landrätin erinnerte daran, dass rechtspopulistische und totalitäre Bewegungen gerade dadurch Zulauf gewinnen, dass sich nicht an Fakten orientieren, sondern Emotionen schüren. Daher komme es künftig darauf an, Tatsachen wieder in den Vordergrund zu rücken und darauf aufmerksam zu machen, dass es auf komplexe Fragen keine einfachen Antworten gibt. „Heilsbringer“, so Selbert, „bringen keine Lösungen.“

Daran, was im vergangenen Jahr in der Stadt Hofgeismar tatsächlich passierte und angefasst wurde, erinnerte Bürgermeister Markus Mannsbarth. Die Baureife für das Bindergelände, die Fortschritte im Petriviertel, die Erweiterung des Einzelhandels in der Bahnhofstraße und das neue Feuerwehrgerätehaus in Hombressen, nannte er als positive Beispiele dafür, dass es in der Stadt vorangeht. Und die Kultur mit zahlreichen Veranstaltungen sei dabei nicht zu kurz gekommen.

Haben es drauf: Mit drei Darbietungen beeindruckten die Tänzer des Carnevals Clubs aus Bad Blankenburg die Gäste - ob ruhig oder temperamentvoll, sie kamen beim Publikum an.

Die Ansiedlung eines Burger-Restaurants, die Sanierung des Gebäudes Markt 5 und die Ausweisung des Reinhardswaldes als Naturparks bestimmen die Agenda in diesem Jahr. Dass all diese Anstrengungen lohnen, macht der Bürgermeister daran fest, dass der Abwärtstrend der Bevölkerung gestoppt ist und die Zahl der Hauptwohnungen in Hofgeismar erstmalig wieder gestiegen ist. Mannsbarth: „Der Anstieg beweist: Hofgeismar ist attraktiv.“

Attraktiv war auch die musikalisch tänzerische Unterhaltung des Empfangs. Dafür waren diesmal die Gäste aus der Partnerstadt Bad Blankenburg zuständig. Mit dem Kalinka-Tanz musste der Blankenburger Carnevals Club sogar noch eine Zugabe auf die Bühne bringen. Donnernder Applaus war der Lohn.

Das Programm des Neujahrsempfangs zu straffen und nicht wie früher zu überladen, hatte sich ausgezahlt.

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