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B 83 wird provisorisch freigegeben: Nach Protest aus Lauenförde suchen Behörden Lösungen

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Von: Thomas Thiele

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Auf einem Teil der neuen B 83 (im Bild die Knickgrabenbrücke) fehlt noch die letzte Deckschicht.
Auf einem Teil der neuen B 83 (im Bild die Knickgrabenbrücke) fehlt noch die letzte Deckschicht. © Thomas Thiele

Die B 83 soll diese Woche provisorisch freigegeben werden. Die Kritik aus Lauenförde wurde gehört, die Behörden suchen nach Lösungsmöglichkeiten.

Trendelburg/Bad Karlshafen/Lauenförde – Mit den steigenden Temperaturen wird wahrscheinlich heute auf der Baustelle der B 83-Ortsumgehung Bad Karlshafen die Binderschicht als eine von zwei noch fehlenden Schichten aufgetragen. Wenn das problemlos gelingt, könnte noch in dieser Woche, möglicherweise bis Freitag, die neue Straße provisorisch freigegeben werden.

Die dritte Schicht, die Deckschicht, erfordert nach Angaben von Hessen Mobil deutlich wärmere Temperaturen, um problemlos gefertigt zu werden. Dazu müsse man bis zum Frühjahr warten, wenn auch die Asphaltmischwerke ihre Winterpause beendet haben. Dann werde vermutlich auch die offizielle Freigabe nachgeholt.

Nach der Kritik des Bürgermeisters und seines Stellvertreters aus Lauenförde an der aktuellen Linienführung (die HNA berichtete) wies Edith Götz von der Bürgerinitiative „Verkehrsbelastung“ darauf hin, dass es die BI-Mitglieder und nicht örtliche Politiker gewesen seien, die sich mit einer Petition an den Hessischen Landtag gewandt haben. Die BI habe schon jahrelang darauf hingewiesen, dass es Probleme durch zusätzlichen Verkehr in Lauenförde geben werde und etwas dagegen unternommen werden müsse.

Ursprünglich sollte die ebenfalls geplante Ortsumgehung Lauenförde zuerst gebaut werden und dann erst die neue B 83 zwischen Deisel und Herstelle. Diese Planung sei dann aber geändert worden und die Ortsumgehung Bad Karlshafen wurde zuerst umgesetzt, was laut Edith Götz „seltsamerweise“ fast zeitgleich mit der Ankündigung zum Bau des Atommüllzwischenlagers in Würgassen bekanntgemacht wurde.

Nach der Petition an den Hessischen Landtag wurde auch der Landtag NRW eingeschaltet und beide Straßenbauverwaltungen beraten inzwischen über eine Lösung, erfuhr die HNA. (Thomas Thiele)

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