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Ab Frühjahr wird gekickt: Kunstrasenplatz in Calden nimmt Gestalt an

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Von: Hanna Maiterth

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Virtuell den zukünftigen Sportplatz in Calden mitgestalten: Oliver Utsch, Vorsitzender des TSV Jahn Calden, macht auf die Spendenseite des Vereins im Internet aufmerksam.
Virtuell den zukünftigen Sportplatz in Calden mitgestalten: Oliver Utsch, Vorsitzender des TSV Jahn Calden, macht auf die Spendenseite des Vereins im Internet aufmerksam. © /Fotomontage: Hanna Maiterth

Keine Bewässerung und kein Mähen mehr, das verspricht der neue Kunstrasenplatz des TSV Jahn Calden. Der Baufortschritt des künftigen Sportplatzes ist im Zeitplan.

Calden – Das Projekt nimmt immer mehr Gestalt an. Im Frühjahr könnte der Fußballplatz dann schon eingeweiht werden. „Mit dem Baufortschritt sind wir sehr zufrieden. Wir sind voll im Zeitplan“, sagt Oliver Utsch, Vorsitzender des TSV Jahn Calden.

Der neue Sportplatz, der an der Ostseite der Weserstraße in Calden, gegenüber vom Kaiserplatz entsteht, wird als Kunstrasenplatz nicht nur unabhängig von den Witterungsverhältnissen bespielbar sein. Aufgrund der Größe könnten im Bedarfsfall hier auch Bundesligaspiele ausgetragen werden. Er wurde extra der Norm entsprechend konzipiert.

„Der Kaiserplatz bleibt Hauptplatz“, erklärt der Vorsitzende. „Aber wenn wir schon mal ein solches Projekt angehen, einen Platz neu bauen, wollen wir es auch gleich richtig machen.“ Es sei eine besondere Freude, als Sportverein solch ein Projekt über die Bühne zu bringen. „Es ist ein Leuchtturmprojekt für den TSV.“

Kunstrasenplatz soll auch von Grundschule genutzt werden

In diesem Jahr finden die Erdarbeiten statt. Bis vor Kurzem war an der Stelle noch Ackerland. Der Hügel wurde bereits abgetragen und an der Seite Richtung Straße aufgeschüttet. Dabei bewegten die Bagger elf Kubikmeter Erde, berichtet Utsch von den Bauarbeiten. Sind die Erdarbeiten abgeschlossen, wird im kommenden Jahr abhängig von den Witterungsverhältnissen der Kunstrasen verlegt. Über den Stand der Arbeiten werde man gut informiert. Der Sportverein und die Gemeinde Calden treffen sich regelmäßig mit den Mitarbeitern des Bauunternehmens Strabag Sportstättenbau und dem Planungsbüro Gutschker-Dongus.

Wenn der Platz erstmal fertig ist, werde er nicht nur ein guter Ersatz sein für den B-Platz an der Wilhelmsthaler Straße, wo in Zukunft Wohngebäude entstehen. Der Kunstrasenplatz sei auch eine Ergänzung für das Sportzentrum in Calden. „Der Platz trägt zur Aufwertung bei“, sagt Utsch.

„Als Verein bietet er uns eine riesige Perspektive.“ Sowohl für die eigene Jugendarbeit als auch für das Akquirieren von neuen Spielerinnen und Spielern. „Die Sportler schauen sich vorher das Ganze an. Dazu gehören auch die Trainingsbedingungen und die Strukturen.“ Genutzt werden soll der Kunstrasenplatz aber nicht nur vom TSV. Auch die angrenzende Grundschule werde von der neuen Sportstätte profitieren, ist sich Utsch sicher.

Mitglieder des TSV Jahn packen mit an

Für den Verein und seine Mitglieder steht noch viel Arbeit an. So werden sich die Ehrenamtlichen unter anderem um die Bepflanzung kümmern, Pflasterarbeiten übernehmen und die Tribüne zusammenwerkeln. Für die Tribüne solle das Gefälle an der Ostseite genutzt werden. „Wir konnten uns für unsere Zuschauer Sitzschalen aus der Eissporthalle der Kassel Huskies sichern“, verrät Utsch.

Weil auf den TSV Jahn Calden noch einiges an Kosten etwa für den Technikraum und die Umkleiden zukommen, haben die Verantwortlichen ein Spendenkonto eingerichtet. „Es können sogar virtuelle Teile des Sportplatzes gekauft werden“, erklärt der Vorsitzende und verweist auf die Internetseite des Vereins.

Kontakt: Die Spendenseite für den Kunstrasenplatz des TSV Jahn Calden ist im Internet unter tsv-jahn-calden.fussball-kunstrasen.de/ erreichbar. (Hanna Maiterth)

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