Abbruch von Binder in Hofgeismar: Autohaus weicht Wohnungen

Bald Geschichte: Die einst glänzende Ausstellungshalle bei VW Binder ist schon weitgehend abgetragen. Foto: Thiele

Hofgeismar. Ein Kapitel Stadtgeschichte in Hofgeismar geht zuende: Der Abbruch des früheren Autohauses Binder in Hofgeismar, das zuletzt der Glinicke-Gruppe gehörte, hat begonnen.

Das große Werkstattgebäude mit Lager ist bereits größtenteils verschwunden, derzeit wird die vorwiegend aus Metall bestehende Ausstellungshalle für die Neufahrzeuge abgebrochen und danach folgt der bereits teilweise abgetragene mittlere Teil mit der früheren Servicehalle und dem Ersatzteilverkauf.

Etwa sechs Wochen werden die Arbeiten insgesamt dauern, schätzt Abrissunternehmer Sebastian Poppke, der seit mehreren Tagen mit in einem der Bagger sitzt, um das einst überregional bekannte Autohaus komplett aus dem Stadtbild verschwinden zu lassen.

Denn neben dem Abriss der Gebäude steht auch noch das Entfernen von fünf unterirdischen Dieseltanks an sowie die Beseitigung der gesamten Asphaltfläche. Etwa 7000 der 10 000 Quadratmeter Firmengelände sind befestigt. Insgesamt vier Mitarbeiter sind mit mehreren Fahrzeugen und per Hand damit beschäftigt, die zerlegten Materialien zu sortieren und zum Teil zur Wiederverwertung zu bringen.

Auftraggeber ist Besitzer Peter Glinicke, der die Firma Binder um das Jahr 2000 übernommen hatte. Im Sommer 2005 kam das Ende, weil die Verluste nicht abzubauen waren. Jetzt sollen auf dem erneut verkauften Gelände Eigenheime und Mitwohnungen entstehen.

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