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Abitur gestartet: 131 Schüler in Hofgeismar schreiben ihre Prüfungen

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Von: Nela Müller

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Begutachten die Plakate für die Abiturienten: Leon Neth (von links), Thore Janßen, Clara Martin und Maya Erdmann, Schüler der Jahrgangsstufe 12 an der Albert-Schweitzer-Schule, drücken die Daumen.
Begutachten die Plakate für die Abiturienten: Leon Neth (von links), Thore Janßen, Clara Martin und Maya Erdmann, Schüler der Jahrgangsstufe 12 an der Albert-Schweitzer-Schule, drücken die Daumen. © Tanja Temme

In ganz Hessen hat gestern für viele Schüler ein weiterer Schritt Richtung Abitur begonnen: Bis einschließlich Mittwoch, 11. Mai, finden die schriftlichen Prüfungen statt.

Hofgeismar - Laut Kultusministers Alexander Lorz (CDU) sind es rund 20.000 Abiturienten an 256 Schulen. Auch an der Albert-Schweitzer-Schule, Oberstufengymnasium in Hofgeismar, heißt es für insgesamt 131 Schüler in den kommenden zwei Wochen: nachdenken, schreiben und rechnen.

Es ist das dritte Pandemiejahr, in dem Schüler ihren Abschluss machen. Doch dieses Mal geht es wieder – verglichen mit 2020 und 2021 – etwas mehr in Richtung Normalität, wie auch Schulleiter Hagen Riedemann auf Anfrage bestätigt. „Einen Corona-Test zu machen, ist kein Muss. Wir bieten dennoch dreimal wöchentlich Testungen an“, so Riedemann. Zudem gilt seit dem 4. April keine Maskenpflicht mehr in den Schulen. Auch bei den schriftlichen Prüfungen müssen die Schüler keinen Mund-Nasenschutz tragen. „Obwohl die Regelung aufgehoben wurde, sind viele der Kollegen und Schüler weiterhin vorsichtig und setzen auf die Maske. Das war schon während der ersten Prüfungen in den Deutsch-Leistungs- und Grundkursen zu beobachten“, berichtet Riedemann. Das erwarte er auch bei den heute stattfindenden Tests in Physik.

Wie im vergangenen Jahr gibt es in den Prüfungsfächern vier statt drei Aufgabenvorschläge. Die Lehrer sortieren morgens einen der Vorschläge aus. Dieses Verfahren wurde im Zuge der Pandemie eingeführt, damit etwaige inhaltliche Lücken, die durch Corona entstanden sind, besser kompensiert werden können.

Zudem bleibt es bei den schriftlichen Prüfungen in diesem Jahr bei einem weiteren Zugeständnis: die Maskenpause. Das bedeutet, dass es in den Grundkursen eine Zeitverlängerung von 25 Minuten, in den Leistungskursen eine von 30 Minuten gibt, damit man frische Luft schnappen kann. „Auch wenn die Maskenpflicht nicht mehr gilt, bleibt es dabei. Gerade, weil die meisten den Schutz während der Prüfung tragen“, sagt Riedemann. (Nela Müller)

Wieder Gäste bei mündlichen Prüfungen

In diesem Jahr sollen Schüler der Jahrgangsstufe 12 wieder die Möglichkeit haben, als Gäste bei mündlichen Prüfungen dabei zu sein. Dadurch sollen sie laut Schulleiter Hagen Riedemann ein Gespür dafür bekommen, wie diese ablaufen. „Drei Schüler können bei einer Prüfung dabei sein. Sie müssen sich dafür anmelden. Natürlich muss der Abiturient damit einverstanden sein“, sagt Riedemann. Sollte sich dessen Meinung ändern, würde den Gästen wieder abgesagt.

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