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Andachten an den Feiertagen: Kirchen im Kreisteil Hofgeismar setzen auf Vorsicht

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Von: Nela Müller

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Die Grebensteiner Stadtkirche von außen
Auch in der Grebensteiner Stadtkirche werden Gottesdienste an Ostern gefeiert. © Thomas Thiele

In den vergangenen zwei Jahren konnten die Kirchen das Osterfest wegen der Pandemie nicht wie üblich feiern. In diesem Jahr sieht es aufgrund der Lockerungen etwas entspannter aus.

Hofgeismar - Und trotzdem setzen sowohl die evangelischen, als auch die katholischen Kirchen im Kreisteil Hofgeismar und im Altkreis Wolfhagen angesichts der hohen Inzidenz weiter auf Vorsicht: Das Tragen der Masken empfehlen alle, manche Gemeinden machen es sogar zur Pflicht.

„2020 gab es aufgrund des Lockdowns keine Gottesdienste an den Osterfeiertagen. Ein Jahr später war es den Gemeinden freigestellt, ob sie Andachten halten wollen oder eben nicht“, sagt Pfarrer Sven Wollert, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Hofgeismar--Wolfhagen. Mit den Lockerungen würde so etwas wie „ein wenig Normalität einkehren“, so Wollert. Unsicherheit schwinge natürlich noch mit, aber auch die Freude darüber, wieder Präsenzgottesdienste an den Festtagen anbieten zu können.

Während in manchen Gemeinden die Empfehlung ausgesprochen wird, weiterhin eine Maske in der Kirche zu tragen, bleibt es in Grebenstein über die Feiertage nicht nur bei dem Hinweis. „An Festtagen ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes bei uns Pflicht“, betont Pfarrerin Hannah Tinnefeld. Vor der Kirche würden sogar Masken ausgegeben, sollten Besucher ihre vergessen haben. „Ich freue mich sehr auf die Ostergottesdienste. Auch aus der Gemeinde gab es schon Rückmeldungen, dass man froh ist, dass man aufgrund der Lockerungen wieder unkomplizierter zusammenkommen kann“, so Tinnefeld.

Auch wenn viele Regeln ausgesetzt wurden – mit einem großen Ansturm an Gläubigen während der Feiertage rechnet Martin Fischer vom Pastoralverbund St. Heimerad, zu dem das Wolfhager Land, Naumburg, Zierenberg und Volkmarsen gehören, nicht. „Wir freuen uns über etwas mehr Normalität, merken aber, dass viele Gottesdienstbesucher noch ängstlich sind“, berichtet Fischer. Um etwas auf Nummer sicherzugehen, sei das Tragen einer Maske beim Singen eine Pflicht. „Damit lassen wir eine gewisse Vorsicht walten“, ergänzt er.

So sieht es auch Martin Schöppe, katholischer Pfarrer in Hofgeismar. Dort setze man allerdings auf das Tragen der Maske während des gesamten Gottesdienstes um. (Nela Müller)

Keine digitalen Angebote

Präsenzgottesdienste, egal ob an Ostern oder Weihnachten, waren in den vergangenen zwei Jahren rar. Daher hatten sich die Kirchengemeinden einiges einfallen zu lassen, um trotzdem ein feierliches Gefühl zu vermitteln. Auf der Internetseite des Evangelischen Kirchenkreises Hofgeismar-Wolfhagen konnten die Gläubigen zwischen verschiedenen Online-Andachten wählen. In diesem Jahr gibt es laut Pfarrer Sven Wollert keine digitalen Angebote einzelner Gemeinden.

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