G. G. Anderson trat bei Gala in Hofgeismar auf

Gemeinsam auf der Bühne: Am Sonntagabend waren in der Stadthalle (von links) Olaf Berger, Judith und Mel sowie G. G. Anderson zu sehen. Foto: Temme

Hofgeismar. Stars zum Anfassen - so erlebten am Sonntagabend 600 Gäste die Schlagersänger G. G. Anderson, Olaf Berger und das Duo Judith und Mel.

Mit der Weihnachtsgala der Deutschen Fernsehlotterie waren die Vier in der Hofgeismarer Stadthalle zu Gast, beendeten hier ihre Tournee.

Nicht nur in der Pause, sondern auch nach dem Konzert hatten die Fans Gelegenheit, Autogramme zu bekommen, Fotos mit den Sängern schießen zu lassen oder mit ihnen etwas zu plaudern. Auch Renate Bartelmai nutzte die Gelegenheit, ist sie noch nicht nur großer G. G. Anderson-Fan, sondern hat ihn schon vor mehr als 50 Jahren kurz kennengelernt. „Damals war er noch Elektriker und ich habe in einer Strumpffabrik bei Eschwege gearbeitet“, erinnerte sich die 76-Jährige. Genau dort hatte Gerd Grabowski, wie er privat heißt, einen Auftrag zu erledigen, der die Hofgeismarerin stets an ihn erinnert.

So wie sich die Stars am Fan-Stand gaben, präsentierten sie sich auch auf der Bühne. Sowohl die beiden Sänger als auch das Duo erzählten kleine Anekdoten aus ihrem Leben, machten Witze mit dem Publikum und zeigten keinerlei Star-Allüren.

Natürlich kam G. G. Anderson als Letzter auf die Bühne, war er doch das Zugpferd an diesem Abend. Und tatsächlich hatte sich das Warten gelohnt: Charmant und witzig leitete er seine Stücke ein.

Besonders viel Stimmung kam auf, als er ein Medley seiner größten Hits präsentierte, in dem beispielsweise „Am weißen Strand von San Angelo“ angespielt wurde. Aber auch neuere Lieder wie „Weiße Rosen schenk ich dir“ - „eine Schnulze“ wie er selbst sagt - kamen gut an.

Weihnachtliches war für den zweiten Teil des Abends angekündigt und auch hier überzeugte der Eschweger mit seiner Stimme - ob er das Wiegenlied „Heidschi Bumbeidschi“ sang oder poppige Töne anstimmte mit „Du bist mein Weihnachtsstern“.

G. G. Anderson trat in Hofgeismar auf

Zwischendrin zeigte sich der 65-Jährige alles andere als mundfaul, erzählte beispielsweise von einem Auftritt auf dem Hofgeismarer Viehmarkt in seiner Jugendzeit, als er noch in verschiedenen Bands spielte.

Eingeleitet wurde der Konzertabend von Olaf Berger, der in typischer Schlagermanier Stücke aus seinem Repertoire sang und bei den Besuchern besonders mit dem Smokie-Klassiker „Alice“ auf Deutsch punktete. Etwas volkstümlicher gaben sich die beiden Norddeutschen Judith und Mel, die vor allem über ihre Liebe sangen.

Nach zwei Stunden ging der Konzertabend vorbei - es sei nicht so besinnlich wie in den Vorjahren gewesen, dennoch aber ein wunderschöner Abend, sagte eine Besucherin. (zta)

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