Weniger Menschen ohne Job

Arbeitslosigkeit im Kreisteil Hofgeismar ist gesunken

Ein Mann läuft vor der Agentur für Arbeit lang.
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Im Kreisteil Hofgeismar sind weniger Menschen ohne Arbeit.

Der Arbeitsmarkt im Kreisteil zeigt sich weiter stabil. Aktuell ist ein Rückgang der Arbeitslosen zu verzeichnen – sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch im Jahresvergleich.

Kreisteil Hofgeismar - Nach den jüngsten Zahlen der Agentur für Arbeit Kassel ist die Zahl der Arbeitslosen im Kreisteil demnach von März auf April auf 1317 gesunken. Damit waren 59 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 123 weniger Arbeitslose. Das ist auch vor dem Hintergrund interessant, dass im Vorjahr wegen Corona bereits im Verlauf des März bereits zahlreiche Geschäfte und auch die Gastronomie schließen mussten. Dies hatte die Arbeitlosenquote im Kreisteil im Vorjahr bis Ende April auf 4,8 Prozent ansteigen lassen – ein ganzer Prozentpunkt mehr als im Jahr 2019 zu diesem Zeitpunkt. Mittlerweile hat sich die Quote zwischen diesen beiden Zahlen eingependelt. Nach jeweils 4,6 Prozent im Februar und im März sinkt sie zum Ende April auf 4,4 Prozent.

„Mit den aktuellen Aprilwerten haben wir erstmals einen statistischen Vergleich zu einem Pandemiemonat, denn genau vor einem Jahr begann die Krise mit einer beispiellosen Flut an Anträgen auf Kurzarbeitergeld“, erläutert Detlef Hesse, Chef der Arbeitsagentur in Kassel. „Der nordhessische Arbeitsmarkt belegt erneut seine Stabilität in der Krise“, fügt er mit Blick auf die gesamte Region hinzu. Nicht nur die Arbeitslosigkeit gehe weiter zurück und habe mit insgesamt 17 650 in Stadt und Kreis Kassel sowie dem Werra-Meißner Kreis quasi das Vorjahresniveau erreicht. Auch bei den offenen Stellen melde die Statistik sowohl beim Bestand als auch beim Neuzugang ein Plus.

Das spiegelt sich auch im Kreisteil wieder: Der Bestand an Arbeitsstellen stieg laut Agentur im April um 43 auf 281. Im Vergleich zum Vormonat waren es damit sogar 106 offene Stellen mehr. Gründe dafür sind laut Hesse die konsequenten Nutzung des Kurzarbeitergeldes heimischer Betriebe sowie die saisonübliche Frühjahrsbelebung. (Matthias Müller)

Nachfrage nach Kurzarbeitergeld sinkt

Die Agentur für Arbeit in Kassel hat für ihren gesamten Bezirk im April 49 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 215 Beschäftigte registriert. „Damit ist die Nachfrage nach dieser Unterstützung weiter rückläufig“, erklärt Agenturleiter Detlef Hesse. In der Stadt Kassel gab es demnach 27 Anzeigen für Kurzarbeitergeld für insgesamt 150 Personen, im Landkreis Kassel waren es 14 für 37 Personen, und im Werra-Meißnerkreis verzeichnete man 8 für 28 Personen.

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