THW Hofgeismar hilft in Flutregion

Einsatzkräfte aus dem Landkreis rücken in Katastrophengebiete aus

Packen für den Einsatz beim THW Hofgeismar: Hier Ortsbeauftragter Dieter Schröder links) mit Felix Löber-Kraft und Nicolai Bonnet.
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Packen für den Einsatz beim THW Hofgeismar: Hier Ortsbeauftragter Dieter Schröder links) mit Felix Löber-Kraft und Nicolai Bonnet.

Helfer aus dem Landkreis Kassel haben sich auf den Weg in die Hochwasser-Katastrophengebiete gemacht, darunter ist auch einen Abordnung des Technischen Hilfswerks aus Hofgeismar.

Hofgeismar – Am Freitagmorgen bereits starteten zwei Wasserrettungszüge der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus den Landkreisen Kassel und Schwalm-Eder zum Katastropheneinsatz in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt 41 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen fuhren vom Treffpunkt auf dem Rasthof Lohfeldener Rüssel zunächst in Richtung eines Sammelpunkts an der Düsseldorfer Messe. Von dort werden die Kräfte weiter auf die Einsatzgebiete verteilt.

Persönlich verabschiedet wurden die Frauen und Männer der DLRG von den beiden Landräten Andreas Siebert und Winfried Becker. „Uns alle haben die schrecklichen Nachrichten von Leid und Zerstörung in den betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der Toten und Vermissten“, heißt es in ener gemeinsame Erklärung der Landräte.

„Kein ungefährlicher Einsatz“

An die Einsatzkräfte gewandt, betonte Siebert: „Dies ist kein ungefährlicher Einsatz.“ Die Hilfeleistung werde sicherlich körperlich und mental herausfordernd. „Es zeigt sich wieder einmal, wie wichtig gut ausgebildete und ausgerüstete Rettungskräfte für uns sind“, so der Landrat. Er wünschte allen eine gesunde Rückkehr.

In Hofgeismar war am Freitagnachmittag Abfahrt für Helfer der THW-Ortsgruppe ins Katastrophengebiete bei Ahrweiler. Insgesamt neun Einsatzkräfte machten mit zwei Fahrzeugen auf den Weg ins nördliche Rheinland-Pfalz, wo sie in der Gemeinde Grafschaft eine mobile Trinkwasseraufbereitungsanlage mit Strom versorgen sollen. Neben einem leistungsstarken Generator haben THWler meterweise Kabel, Messgeräte und Werkzeuge für die Stromversorgung dabei. „Wie lange wir dort sein werden, wissen wir noch nicht genau“, sagte Ortsbeauftragter Dieter Schröder. er schätze, dass der Einsatz eine Woche dauern könne. (Tanja Temme und Matthias Müller)

HGV Immenhausen startet Hilfsaktion

Der Handwerker- und Gewerbeverein Immenhausen (hgv-immenhausen.de) möchte den Menschen in den Katastrophenregionen helfen. Man wolle bei einigen Mitgliedsgeschäften gerne Spendendosen aufstellen, teilen Vorsitzender Uwe Schlegelmilch und 2. Vorsitzende Sandra Fehling mit, alle anderen Mitglieder bitte man um Geldspenden. Eventuell sei zu einem späteren Zeitpunkt auch noch das Sammeln von Sachspenden möglich.

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