Zahl der Arbeitslosen sinkt deutlich

Aufatmen am Arbeitsmarkt: Quote im Kreisteil Hofgeismar fällt auf 4,2 Prozent

Symbolbild Schild Arbeitsagentur
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Die Arbeitslosigkeit ist im Kreisteil Hofgeismar ist gesunken.

Der Arbeitsmarkt in der Region nimmt offenbar Fahrt auf. Im Mai ist die Zahl der Menschen ohne Job im Kreisteil Hofgeismar im Vergleich zum April spürbar zurückgegangen.

Kreisteil Hofgeismar - Im Vergleich mit dem Vorjahresmontag sinkt ihre Zahl sogar noch deutlicher. Nach den jüngsten Daten der Arbeitsagentur Kassel vom Dienstag sind im Geschäftsstellenbezirk Hofgeismar demnach aktuell 1254 Arbeitslose verzeichnet. Das sind 63 weniger als im April und 172 weniger als im Mai des Jahres 2020. Die Arbeitslosenquote ist von April auf Mai von 4,4 auf 4,2 Prozent gesunken. Vor einem Jahr lag sie noch bei 4,8 Prozent.

Der Mai ist erst der zweite Monat, der den Vergleich zu einem Pandemiemonat des Vorjahres ermöglicht. Bereits im April zeigte sich ein positiver Trend im Monats- und Jahresvergleich, und auch aktuell schlägt sich der Arbeitsmarkt in der ganzen Region offenbar mehr als gut, wie die Arbeitsagentur bilanziert. Sie überschreibt ihre jüngsten Zahlen mit den Worten „Pandemie-Blues war gestern, Durchstarten ist heute“.

Nicht nur die niedrige Arbeitslosenquote und der hohe Stellenbestand würden Tempo in die Entspannung auf dem Jobmarkt bringen. Erstmals seit Pandemiebeginn beginne sich auch das Sorgenkind Langzeitarbeitslosigkeit zu bessern. Die Statistik meldet 16 915 Arbeitslose im gesamten Agenturbezirk, der Stadt Kassel, Landkreis Kassel und Werra-Meißner-Kreis umfasst. Das seien 735 weniger als im April und 1716 weniger als im Mai 2020. Die Arbeitslosenquote sinke im Monatsvergleich um 0,2 Punkte auf 5,9 Prozent. Vor einem Jahr seien es 6,4 Prozent gewesen.

„Die sehr guten Mai-Werte lassen sich nicht allein mit der saisonüblichen Frühjahrsbelebung erklären“, sagt Agenturchef Detlef Hesse. „Vielmehr scheint sich eine Aufbruchsstimmung zum mutmaßlichen, vorläufigen Pandemieende auszubreiten und in den Zahlen widerzuspiegeln.“ Schwierig bleibe die Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Dort gebe es zwölf Prozent weniger gemeldete Bewerber und sechs Prozent weniger registrierte Stellen als im Mai 2020. (Matthias Müller)

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