Autohaus investiert 1,7 Millionen Euro in Hofgeismar

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Baubeginn am Jahnsportplatz: Mit Bauherr Reinhard Ostmann (von rechts) freuen sich Architekt Jürgen Schuh, Bürgermeister Markus Mannsbarth sowie der zukünftige Kundendienstleiter Michael Schmidt über den Beginn der Bauarbeiten des Autohauses Ostmann. 

Hofgeismar. VW kehrt nach Hofgeismar zurück: Nachdem es jahrelang kein VW-Autohaus in der ehemaligen Kreisstadt gab, begannen am Montag die Arbeiten für ein neues Gebäude.

 Das große Plakat an der alten Bundesstraße 83 kündigt schon länger den geplanten Baubeginn im Gewerbegebiet an. Nun ist es so weit: Das Autohaus Ostmann beginnt mit den Bauarbeiten für ein neues Autohaus und wird damit an sechs Standorten in der Region Nordhessen vertreten sein.

Auf einer Gesamtfläche von 8000 Quadratmetern baut das Autohaus Ostmann im Gewerbegebiet Jahnsportplatz einen Betrieb, der sich durch eine eigene VW-Dialogannahme, eine Werkstatt sowie einen Achsvermessungsplatz auszeichnet. Angeschlossen an das 944 Quadratmeter große Gebäude wird eine Fläche für Gebrauchtwagen sowie ein Dekra Stützpunkt entstehen.

Die Fertigstellung sei für September geplant, sofern das Wetter mitspiele. Die Investitionskosten werden laut Inhaber Reinhard Ostmann auf mindestens 1,7 Millionen Euro veranschlagt, die unter anderem in den Einsatz neuester Technologien fließen. Dennoch plant der Unternehmer schon jetzt für die Zukunft und schließt eine spätere Erweiterung nicht aus. So soll das Autohaus später einmal nicht nur die Marke Volkswagen führen, auch Skoda sowie ein Angebot im Nutzfahrzeugsegment seien in Planung.

Sehr wichtig sind für Reinhard Ostmann die Mitarbeiter, die künftig in Hofgeismar arbeiten werden. Um die acht werden es sein. Derzeit werden drei Kfz-Monteure im Ostmann-Stammhaus in Wolfhagen speziell für den Einsatz in Hofgeismar geschult. Dazu kommen Lagermitarbeiter und mit Michael Schmidt der zukünftige Kundendienstleiter. Ergänzt wird das Team um Jakob Simon, der die Gebrauchtwagenabteilung übernehmen wird.

Großen Dank sprach Reinhard Ostmann auch der Stadt Hofgeismar aus, die sich von Anfang an sehr kooperativ gezeigt habe. Bürgermeister Mannsbarth freute sich über den Neubau des Autohauses und geht davon aus, dass die Nachbarschaft zur Bäckerei für beide Anlieger positiv sei. „Im geplanten Haushalt ist vorgesehen, dass noch in diesem Jahr ein Fußweg ins Gewerbegebiet Jahnsportplatz angelegt wird“, ergänzte der Bürgermeister.

„Der Haupteingang des Autohauses wird nicht an der Grebensteiner Straße liegen“, führte Planer Jürgen Schuh aus. „Die Zufahrt wird über die Seitenstraße erfolgen. Aber wir haben dennoch darauf geachtet, dass die Seite, die der Grebensteiner Straße zugewandt ist, einen schönen und einladenden Anblick bieten wird.“ 

Von Gitta Hoffmann

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