Auf Bindergelände entsteht neues Tor zur Stadt 

Baubeginn in Hofgeismar für zwei Wohnhäuser der Gewobag

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Freuen sich, dass es endlich losgeht: Architekt Lothar Schippmann (von links), Gewobag-Vorstandschef Christoph Beutekamp und Bürgermeister Markus Mannsbarth standen beim Spatenstich auf dem Bindergelände an der Neuen Straße, wo die Gewobag nach zwei Jahren Vorbereitungszeit nun zwei Mehrfamilienhäuser baut.

Hofgeismar. Es war ein langer Weg, aber nun wird endlich gebaut: Auf dem Bindergelände an der Neuen Straße in Hofgeismar rollen seit ein paar Tagen die Bagger.

Dort werden zwei große Mehrfamilienhäuser entstehen. Es ist das Ende eines Schandflecks, der über Jahre den Eingang zur Stadt geprägt hat.

Vor etwa zwei Jahren haben sich die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft (Gewobag) und die Stadt Hofgeismar zusammengetan, um das brachliegende Gelände, wo die Firma Glienicke früher Autos verkauft hat, zu entwickeln. Es hat aber allein ein Jahr gedauert, bis sich die beiden mit dem bisherigen Eigentümer über den Verkauf geeinigt hatten, berichtet Gewobag-Geschäftsführer Christoph Beutekamp.

Dann rollten zum ersten Mal die Bagger und rissen die unansehnlichen Hallen am Eingang zur Stadt ab. In einem weiteren Jahr sollen die beiden Neubauten mit je 15 Wohnungen, die Architekt Lothar Schippmann aus Obermeiser entworfen hat, unter dem Namen „Wohnduett“ endlich fertig sein. Die Hauptarbeiten, angefangen beim Abriss über Tief- und Hochbau bis zur Gestaltung der Außenanlage übernehmen die Baufirmen der Familie Poppke.

Der Stolz ist groß bei den Beteiligten, dass hier nicht nur Wohnraum geschaffen wird, sondern auch das Entree zur Stadt neu gestaltet wird. „In einigen Monaten wird hier alles anders aussehen“, sagte Gewobag-Aufsichtsratschef und Altbürgermeister Horst Buchhaupt beim Spatenstich, „wir können hier städtebaulich wirklich etwas schaffen.“

So sollen sie aussehen: In rund einem Jahr sollen die beiden Wohnhäuser fertig sein, die die Gewobag am Kreisel errichtet. Dahinter gibt es noch sieben Bauplätze von der Stadt.  

Auch Bürgermeister Markus Mannsbarth ist von diesem „ganz besonderen Projekt“ begeistert. Nachdem eine neue Nutzung für das Gelände immer wieder gescheitert sei, habe man nun mit der Gewobag eine Lösung gefunden. „Gemeinsam schaffen wir ein neues Tor zur Stadt.“

Angesichts der großen Nachfrage nach Wohnraum werde hier innerstädtisch nachverdichtet, anstatt neuen Wohnraum auf der grünen Wiese auszuweisen, sagt Mannsbarth. Dass die Nachfrage vorhanden ist, zeigte auch der Umstand, dass beim Spatenstich bereits die Eigentümer der ersten Wohnungen anwesend waren.

Doch nicht nur in den beiden Mehrfamilienhäusern wird Wohnraum geschaffen: Hinter dem Gelände, entlang der Leimenkaute, wird die Stadt sieben Bauplätze von je 600 bis 700 Quadratmetern ausweisen. So wird eine unansehnliche Brache am Eingang zur Stadt verschwinden.

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