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Baustart von ASB-Rettungswache in Immenhausen für 2023 geplant

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Von: Hanna Maiterth

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Momentan rücken die Rettungskräfte des ASB noch aus der Wache in der „Neue Straße 15“ aus.
Momentan rücken die Rettungskräfte des ASB noch aus der Wache in der „Neue Straße 15“ aus. © Hanna Maiterth

Die neue Rettungswache vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Immenhausen nimmt Gestalt an. Der Baubeginn ist nun für das kommende Jahr geplant.

Immenhausen – Über die Pläne informierten kürzlich Michael Görner, ehemaliger Geschäftsführer des ASB-Regionalverbands Kassel-Nordhessen und zuständig für das Projekt, sowie Architektin Stefanie Lang vom Architekturbüro Lang.

Schon jetzt bezeichnet Michael Görner das zukünftige ASB-Gebäude als „Vorzeigewache“ in Hessen. Ursprünglich sollte schon vor einem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Dann hätte die Wache dieses Jahr im Sommer geöffnet. Der vom ASB angestrebte Baustart musste wegen Planänderungen verschoben werden, wie Görner im Sommer mitteilte.

Damals hoffte er noch auf den offiziellen Spatenstich im September oder Oktober. Nun sollen im kommenden Jahr die Arbeiten beginnen, erklärte er bei der Immenhäuser Bürgerversammlung diesen Monat. Läuft dieses Mal alles nach Plan, dann wird die neue ASB-Wache spätestens im Sommer 2024 in Betrieb genommen. Die neue Wache wird an der Holzhäuser Straße in Immenhausen entstehen.

Baustart von ASB-Rettungswache in Immenhausen für 2023 geplant: Gebäude soll energiebewusst werden

Fährt man vom Kreisel Richtung Holzhausen, befindet sich das gut 4500 Quadratmeter große Grundstück, das der Regionalverband der Stadt abgekauft hat, auf der rechten Seite. „Es ist das schwierigste Grundstück, denn aufgrund des unebenen Geländes stehen viele Erdarbeiten an“, sagt Görner. Weil aber die Zehn-Minuten-Hilfsfrist eingehalten werden müsse, sei es schlussendlich das einzige Grundstück, das in Frage gekommen sei.

Die Skizze vom Architekturbüro Lang aus Kassel zeigt die neue ASB-Wache an der Holzhäuser Straße.
Die Skizze vom Architekturbüro Lang aus Kassel zeigt die neue ASB-Wache an der Holzhäuser Straße. ©  Lang Architekten / Repro: Hanna Maiterth

Der Neubau solle zudem den heutigen Anforderungen an eine Rettungswache entsprechen. Geplant ist „ein energiebewusstes Gebäude“, erklärt Lang. Mit Fotovoltaik auf dem Dach und Wärmepumpe statt Gasheizung. Die Wache soll mit wenig Energie auskommen und sich zudem, so weit wie möglich, selbst versorgen. Zwei miteinander verbundene Gebäudeteile sollen entstehen. Der eine Teil ist für die Fahrzeuge, der zweite für Mitarbeiter und Verwaltung. Vier Stellplätze für drei Rettungsfahrzeuge beinhaltet der Plan, wobei der zusätzliche Platz zur Desinfektion gedacht ist. Mitarbeiterparkplätze mitsamt drei Ladesäulen für sechs Elektrofahrzeuge werden hinter dem Haus gebaut.

Außerdem gibt es im Verwaltungstrakt einen Aufenthalts- und einen Schulungsraum sowie Schlafmöglichkeiten. Insgesamt 30 bis 32 Mitarbeiter sowie drei Auszubildende plane der ASB für die Wache in Immenhausen ein, so Görner. Das Dach soll begrünt werden und Regenwasser speichern. Zudem ist auf der Grundstücksseite Richtung Holzhausen eine Ausgleichsfläche mit Bäumen geplant. Die Kosten sollen sich, laut Verband, auf etwa 2,4 Millionen Euro belaufen. Bei der ersten Vorstellung der Pläne im März 2021 sprach der ASB von zwei Millionen Euro.

Über das Ausschreibungsverfahren solle nun ein Bauunternehmen gesucht werden, das alle Arbeiten abdecke. Damit habe man an anderen Standorten gute Erfahrungen sammeln können. (Hanna Maiterth)

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