Beim Sport geht’s rund

Hessentag: Angebote von Fußball bis Klettern, von Reiten bis Radfahren

Eines der Angebote auf dem Hessentag: Im sogenannten Zorb-Ball können Besucher des Festivals des Sports über den Platz marschieren. Gut 2,50 Meter ist der Durchmesser des Balls. Diana Bruch vom Landessportbund zeigt mit erhobenem Daumen, dass es Spaß macht. Sportkreischef Roland Tölle (von links), Herbert Anacker von der Bildungsakademie, Ralf Wächter vom Landessportbund und Petra Krick vom Landkreis hören das gerne. Foto: Rieß

Hofgeismar. Die Vielfalt und den Facettenreichtums des Sport will der Sportkreis beim Hessentag in Hofgeismar präsentieren.

Einen kleinen Einblick über das breite Angebot gaben jetzt Sportkreis bei einer Pressekonferenz zusammen mit dem Landessportbund und dem Landkreis Kassel.

Wann findet das Festival des Sports statt?

Vor allem an zwei Tagen: !Am Freitag, 29., und Samstag, 30 Mai, als zu Beginn des Hessentags. Der Freitag steht im Zeichen der Schüler – erwartet werden 3000 – der Samstag ist der Tag der Vereine.

Ist das ein Angebot dann nur ?für Schüler und Vereine oder wird mir auch als normaler Besucher etwas geboten? 

Die Angebote richten sich !an die breite Bevölkerung. Und sie sind vielfältig. Über 50 Stationen laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. „Wir wollen den Menschen zeigen, was der Sport alles zu bieten hat“, sagt Sportkreisvorsitzender Roland Tölle. Über 60 Vereine werden deshalb ein breites Angebot bieten, ergänzt Petra Krick vom Landkreis Kassel. Über 150 Helfer sind im Einsatz, ergänzt Diana Bruch vom Landessportbund.

Ist das Festival des Sports im Angerstadion?

Schwerpunktmäßig ja. We-!gen der Breite des Angebots ist aber auch die angrenzende Kreissporthalle und die nahegelegene Tennisanlage mit eingebunden.

Gibt es eine Sportart, die bei der Darstellung dominiert?

Nein. Es soll ja gerade die !Vielfalt gezeigt werden. Es gibt sowohl die klassischen Sportarten, die sich präsentieren, aber auch Außergewöhnliches.

Kann man denn schon konkrete Angebote nennen?

Ja.- Die Planungen sind ja !fast abgeschlossen. Fußballer, ob alt oder jung, können beispielsweise ihre Schussgeschwindigkeit messen lassen. Ebenfalls in den Bereich Fußball fällt das Menschenkicker. Ausprobieren kann man aber auch Klettern und Akrobatik, Einradfahren oder Sumo-Ringen. Auch Rodeo-Reiten udn Zorb-Ball-Walking gibt´s. Wer den Zorb-Ball nicht kennt: Oben auf dem Bild ist einer zu sehen.

Muss man sich anmelden und in Sportkleidung erscheinen?

Nein und Nein. Die Veran-!stalter wollen alle Bevölkerungsschichten ansprechen. Und mitmachen soll auch können, wer sich dazu spontan entscheidet.

Gibt es nur Mitmachangebote oder gibt es auch etwas zu sehen?

Es wird auch ein Bühnen-!programm geben. Unter anderem mit Tänzen. Manchmal gibt es anschließend auch noch Workshops zum Mitmachen. Zum Beispiel bei den Hip-Hoppern

Das Ganze ist sicherlich nicht billig. Was kostet der Spaß?

Viel und nichts. Das Wich-!tigste für die Besucher: Für sie sind die Angebot kostenlos. Die Veranstaltung insgesamt kostet knapp 40.000 Euro.

Finanziert sich das über den Verkauf von Getränken und Würstchen denn?

Nein. Im Gegenteil. Die sol-!len preiswert sein. Für das Catering ist die TSG Hofgeismar verantwortlich. Sie soll familienfreundliche Preise bieten, sagt der Sportkreis. Finanziert wird das Festival des Sport über viele Kleinsponsoren sowie den Hauptsponsoren Kasseler Sparkasse und Hessenlotto, die über die Hälfte der Unkosten tragen. Hinzu kommen in etwa 10 000 Euro vom Landessportbund.

 Gibt es neben den beiden Sporttagen noch weitere sportliche Veranstaltungen während des Hessentags?

Ja. Am Montag, 1. Juni, gibt !es im Angerstadion eine Fußballspiel. Asylbewerber, die im Kreis untergebracht sind, treten gegen eine Promi-Mannschaft aus Mitarbeitern von Land-, Sport- und Fußballkreis an. So soll demonstriert werden, dass Sport über alles Grenzen hinweg Menschen verbindet, sagt Herbert Anacker von der Bildungsakademie des Landessportbundes. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist auf dem Hessentag präsent und zeigt, dass Sport Unterhaltung auch ohne Alkohol bietet. Beim Festival selbst gibt es einen so genannten Rauschbrillen-Parcour. Man setzt dabei eine Brille auf. Beim Gehen hat der Nutzer das Gefühl, als sei er angetrunken, als mit einem bestimmten, vorher festgelegten Alkoholpegel unterwegs. Auch leckere alkoholfreie Drinks wird es geben.

 Und was ist, wenn es an beiden Tagen regnet?

Ein Teil des Programms !wird stattfinden können. Einige Mitmachstationen werden dann aber im wahrsten Wortsinne ins Wasser fallen. Der Hessentag, sag Tölle, lebt von schönem Wetter. Dauerregen wird es schon nicht gleich geben. „Einen Schauer stecken wir weg“, sagt Krick.

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